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17.06.2026

Payment for Orderflow: Was Anleger jetzt wissen müssen

Warum das Verbot für Trade Republic, Scalable & wikifolio wichtig werden könnte

Eine Roboterhand hält den Schriftzug „AI“ in einem modernen, gläsernen Stil.

Payment for Orderflow: Ein Begriff, den plötzlich jeder Anleger hört

Lange Zeit interessierte sich kaum jemand für das Thema.

Die meisten Anleger wollten vor allem eines:

Möglichst günstig handeln.

Trade Republic, Scalable Capital und andere Neobroker machten genau das möglich.
Keine oder nur sehr geringe Gebühren, einfache Apps und ein unkomplizierter Zugang zur Börse.

Doch hinter diesem Geschäftsmodell steckt ein Begriff, der vielen Anlegern bislang wenig sagte:

Payment for Orderflow (PFOF).
 

Mit dem bevorstehenden Verbot in der Europäischen Union rückt das Thema nun stärker in den Fokus.

Was genau steckt dahinter?
Welche Vor- und Nachteile ergeben sich für Anleger? 
Und welche Auswirkungen könnte das auf den Handel mit wikifolios haben?

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Was ist Payment for Orderflow?

Payment for Orderflow bedeutet übersetzt:

„Bezahlung für die Weiterleitung von Kundenaufträgen.“

Das Prinzip ist einfach:

Wenn ein Anleger eine Aktie oder einen ETF kauft, leitet der Broker die Order an einen bestimmten Handelsplatz weiter.

Für diese Weiterleitung erhält der Broker eine Vergütung.

Dadurch können Neobroker ihre günstigen oder sogar kostenlosen Handelsmodelle anbieten.

Für viele Anleger klingt das zunächst nach einer Win-win-Situation.

Doch Kritiker sehen darin mögliche Interessenkonflikte.

Wie funktioniert Payment for Orderflow?

Ein einfaches Beispiel:

Du kaufst über deinen Broker Aktien im Wert von 1.000 Euro.

Anstatt die Order an verschiedene Börsenplätze weiterzuleiten und den besten Ausführungsplatz zu suchen, wird sie bevorzugt an einen Partner weitergegeben.

Der Broker erhält dafür eine Vergütung.

Diese Einnahmen sind ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells vieler Neobroker.

Gerade dadurch konnten in den vergangenen Jahren extrem günstige Depotmodelle entstehen.

Welche Vorteile hat Payment for Orderflow?

1. Niedrige Gebühren für Anleger

Der größte Vorteil liegt auf der Hand.

Viele Anleger konnten erstmals nahezu kostenlos handeln.

Das senkte die Eintrittsbarrieren erheblich.

Gerade junge Anleger profitierten davon.

 

2. Einfacher Zugang zur Börse

Nie zuvor war der Zugang zum Kapitalmarkt so unkompliziert.

Ein Depot konnte innerhalb weniger Minuten eröffnet werden.

Die Bedienung über Smartphone-Apps machte Investieren deutlich zugänglicher.

 

3. Mehr Wettbewerb

Die neuen Anbieter erhöhten den Wettbewerbsdruck auf klassische Banken.

Davon profitierten letztlich viele Anleger durch sinkende Gebühren.

Welche Nachteile hat Payment for Orderflow?

1. Mögliche Interessenkonflikte

Der größte Kritikpunkt lautet:

Leitet der Broker die Order wirklich dorthin, wo der Anleger die beste Ausführung erhält?

Oder dorthin, wo die höchste Vergütung gezahlt wird?

Diese Frage beschäftigt Aufsichtsbehörden seit Jahren.

 

2. Fehlende Transparenz

Viele Anleger wussten lange Zeit überhaupt nicht, wie die günstigen Gebührenmodelle finanziert werden.

Der Begriff Payment for Orderflow war kaum bekannt.

 

3. Die tatsächlichen Kosten sind schwer erkennbar

Selbst wenn keine offensichtlichen Gebühren anfallen, können Unterschiede bei den Ausführungskursen entstehen.

Diese sind für Privatanleger häufig schwer nachzuvollziehen.

Warum wird Payment for Orderflow verboten?

Die Europäische Union hat beschlossen, Payment for Orderflow schrittweise zu beenden.

Ziel ist es, mögliche Interessenkonflikte zu reduzieren und die Qualität der Orderausführung stärker in den Mittelpunkt zu stellen.

Für viele Anleger stellt sich deshalb die Frage:

Werden die günstigen Broker jetzt deutlich teurer?

Die ehrliche Antwort lautet:

Das bleibt abzuwarten.

Wie sich die Geschäftsmodelle konkret verändern werden, wird sich erst nach und nach zeigen.

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Was bedeutet das für Trade Republic und Scalable Capital?

Gerade Anbieter wie Trade Republic oder Scalable Capital stehen häufig im Zusammenhang mit der Diskussion um Payment for Orderflow.

Ob und wie sich deren Angebote verändern werden, kann derzeit niemand mit Sicherheit sagen.

Möglicherweise bleiben viele Leistungen weiterhin günstig.

Vielleicht werden neue Gebührenmodelle entstehen.

Die kommenden Monate dürften spannend werden.

Warum das Thema für wikifolio-Anleger interessant ist

Viele Anleger investieren heute über Zertifikate in verschiedene wikifolios.

Dabei stellen sie oft fest:

Nicht jeder Broker bietet den Handel mit wikifolios an.
 

Gerade bei beliebten Neobrokern wie Trade Republic oder Scalable Capital sind wikifolios derzeit nicht verfügbar.

Für Anleger, die gezielt in wikifolios investieren möchten, kann das ein Nachteil sein.

Ob sich dies durch die Veränderungen rund um Payment for Orderflow künftig ändern wird, bleibt offen.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es dafür keine Garantie.

Wer nicht warten möchte: Meine persönliche Erfahrung mit justTRADE

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Wer bereits heute unkompliziert in wikifolios investieren möchte, findet aus meiner Sicht mit justTRADE eine interessante Alternative.

Ich nutze justTRADE selbst für den Kauf meiner wikifolios und bin mit der Plattform sehr zufrieden.

Besonders positiv finde ich:

  • Kostenloser Handel von wikifolios
  • Einfache Bedienung
  • Schnelle Depoteröffnung
  • Übersichtliche App


Natürlich sollte jeder Anleger selbst prüfen, welcher Broker am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Meine persönlichen Erfahrungen mit justTRADE sind jedoch durchweg positiv.

Warum die Brokerwahl oft unterschätzt wird

Viele Anleger beschäftigen sich intensiv mit der Auswahl von Aktien oder ETFs.

Die Wahl des Brokers erhält dagegen deutlich weniger Aufmerksamkeit.

Dabei kann die passende Depotbank einen großen Unterschied machen.
 

Wichtige Fragen sind beispielsweise:

  • Welche Produkte können gehandelt werden?
  • Welche Gebühren fallen an?
  • Wie benutzerfreundlich ist die Plattform?
  • Welche Handelsplätze stehen zur Verfügung?
  • Passt das Angebot zur eigenen Strategie?


Gerade wer regelmäßig investiert, sollte diese Punkte nicht unterschätzen.

Mein Fazit: Das PFOF-Verbot bringt Veränderungen – aber keine Panik

Payment for Orderflow hat den Wertpapierhandel in Europa verändert.

Es hat Millionen Anlegern einen günstigen Zugang zur Börse ermöglicht.

Gleichzeitig bestehen berechtigte Diskussionen über Transparenz und mögliche Interessenkonflikte.

Das Verbot wird die Branche verändern.

Wie stark diese Veränderungen tatsächlich ausfallen werden, lässt sich heute noch nicht abschließend beurteilen.

Für wikifolio-Anleger bleibt abzuwarten, ob sich die Situation bei einzelnen Brokern künftig verändert.

Bis dahin nutze ich persönlich weiterhin justTRADE und bin mit dem Angebot sehr zufrieden.

Mein Tipps für wikifolio-Anleger:

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Wenn du nicht auf mögliche Veränderungen warten möchtest und bereits heute kostenlos in wikifolios investieren willst,
lohnt sich aus meiner Sicht ein Blick auf justTRADE.

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