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05.09.2026
Aktie im Fokus:
Wacker Chemie – Spezialist für Silikone, Polymere und Polysilizium
Wacker Chemie zählt zu den weltweit führenden Chemieunternehmen und entwickelt hochspezialisierte Produkte für zahlreiche Zukunftsmärkte.
Der Münchner Konzern ist insbesondere in den Bereichen Silikone, Polymere, Polysilizium und Biotechnologie aktiv und beliefert Kunden aus der Bau-, Automobil-, Elektronik-, Solar- und Pharmaindustrie.
Spezialist für hochwertige Chemieprodukte
Das Kerngeschäft von Wacker Chemie umfasst vier zentrale Geschäftsbereiche: Silicones, Polymers, Biosolutions und Polysilicon.
Silikone kommen unter anderem in der Bauindustrie, im Automobilsektor, in der Elektronik sowie in zahlreichen industriellen Anwendungen zum Einsatz.
Wacker Chemie gehört hier weltweit zu den führenden Anbietern.
Im Bereich Polymere produziert das Unternehmen unter anderem Dispersionspulver und Bindemittel, die beispielsweise in Fliesenklebern, Beschichtungen und modernen Baustoffen eingesetzt werden. Wacker ist nach eigenen Angaben weltweit führend bei VAE-Dispersionen und redispergierbaren Polymerpulvern.
Polysilizium für Solarindustrie und Halbleiter
Ein weiterer wichtiger Geschäftsbereich ist die Produktion von hochreinem Polysilizium.
Das Material wird sowohl für die Herstellung von Solarzellen als auch für die Halbleiterindustrie benötigt.
Besonders im Bereich Polysilizium für Halbleiter zählt Wacker weltweit zu den führenden Anbietern und bezeichnet sich hier als globalen Marktführer.
Damit ist das Unternehmen indirekt an mehreren langfristigen Wachstumstrends beteiligt – vom Ausbau erneuerbarer Energien bis zur zunehmenden Digitalisierung und dem steigenden Bedarf an Halbleitern.
Biotechnologie als Wachstumsfeld
Mit dem Geschäftsbereich Biosolutions verfügt Wacker zudem über ein wachsendes Standbein in der Biotechnologie.
Das Unternehmen bietet unter anderem Auftragsentwicklung und -produktion für pharmazeutische Proteine, mRNA, Plasmid-DNA und Impfstoffe an.
Auch hier profitiert Wacker von langfristigen Trends wie der zunehmenden Bedeutung biotechnologischer Medikamente und moderner Therapieverfahren.
Internationale Marktposition
Wacker Chemie ist international aufgestellt und betreibt Produktions- und Vertriebsstandorte in Europa, Amerika und Asien.
Die breite geografische Präsenz ermöglicht es dem Konzern, unterschiedliche regionale Wachstumsmärkte zu bedienen.
Gleichzeitig verfügt Wacker in seinen wichtigsten Geschäftsbereichen über hohe technologische und industrielle Eintrittsbarrieren.
Insbesondere bei Spezialchemikalien sind langjährige Kundenbeziehungen, technisches Know-how und große Produktionsanlagen wichtige Wettbewerbsvorteile.
Profiteur von Digitalisierung und Energiewende
Mehrere Geschäftsbereiche von Wacker profitieren von strukturellen Wachstumstrends.
Der steigende Bedarf an Solarenergie unterstützt langfristig die Nachfrage nach Polysilizium.
Gleichzeitig sorgen Digitalisierung, Elektromobilität und der Ausbau der Halbleiterindustrie für zusätzliche Nachfrage nach hochreinen Materialien und Spezialchemikalien. Auch energieeffizienteres Bauen und moderne Baustoffe eröffnen Wachstumsmöglichkeiten für Silikone und Polymere.
Herausforderungen durch zyklisches Geschäft
Allerdings ist das Geschäftsmodell nicht frei von Risiken.
Die Nachfrage nach Chemieprodukten hängt stark von der weltweiten Konjunktur und der Entwicklung wichtiger Abnehmerindustrien ab.
Besonders die Preise für Polysilizium und die Situation in der Solarindustrie können die Ergebnisentwicklung erheblich beeinflussen.
Auch hohe Energie- und Rohstoffkosten sowie Überkapazitäten in einzelnen Märkten stellen Herausforderungen dar.
Fazit
Wacker Chemie verfügt über ein breit diversifiziertes Geschäftsmodell und nimmt in mehreren Spezialmärkten führende Positionen ein.
Silikone, Polymere, Polysilizium und Biosolutions bieten dem Unternehmen Zugang zu langfristigen Wachstumstrends wie Digitalisierung, Energiewende, Halbleitern und Biotechnologie.
Nach einer schwierigen Phase in einigen Chemie- und Solarmärkten bleibt entscheidend, wie schnell sich Nachfrage und Preise erholen. Gelingt dies, könnte Wacker Chemie aufgrund seiner starken Marktposition und der steigenden Nachfrage nach hochwertigen Spezialmaterialien überproportional profitieren.
Charttechnik:
Wacker Chemie im Wochenchart

Die Aktie von Wacker Chemie hat nach einer längeren Schwächephase im Bereich von 60 bis 70 Euro eine deutliche Bodenbildung vollzogen.
Im weiteren Verlauf gelang eine dynamische Erholung bis über 100 Euro, bevor die Aktie in den vergangenen Wochen einen Teil der Gewinne wieder abgeben musste.
Inzwischen mehren sich jedoch die Anzeichen dafür, dass die Korrektur abgeschlossen sein könnte und der nächste Aufwärtsimpuls bevorsteht.
Bodenbildung zwischen 60 und 70 Euro
Der entscheidende Ausgangspunkt der aktuellen Bewegung liegt in der Bodenbildungsphase des Jahres 2025.
Über mehrere Monate bewegte sich die Aktie überwiegend zwischen 60 und 70 Euro.
Dabei konnte die Unterstützungszone mehrfach verteidigt werden.
Diese lange Seitwärtsphase bildete die Grundlage für die anschließende Erholung.
Mit dem Ausbruch aus dieser Zone veränderte sich das technische Bild deutlich.
Dynamische Erholung über 100 Euro
Nach Abschluss der Bodenbildung startete Wacker Chemie eine dynamische Aufwärtsbewegung.
Die Aktie stieg innerhalb relativ kurzer Zeit bis über 100 Euro und erreichte damit ein deutlich höheres Kursniveau.
Anschließend setzte eine Korrektur ein.
Diese ist aus charttechnischer Sicht zunächst nicht ungewöhnlich, denn nach einem starken Anstieg müssen kurzfristige Übertreibungen häufig verarbeitet werden.
Entscheidend ist, dass die Aktie dabei nicht wieder in die alte Bodenbildungszone zurückgefallen ist.
Momentum nimmt wieder zu
Besonders interessant ist die aktuelle Entwicklung des Momentums.
Der Weekly Momentum Boost liegt bei 80 % und signalisiert eine weiterhin hohe technische Stärke.
Nach der Korrektur beginnt das Momentum wieder anzuziehen.
Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, wäre dies ein weiteres Indiz dafür, dass die Käufer wieder zunehmend die Kontrolle übernehmen.
Relative Stärke baut sich auf
Auch die relative Stärke der Aktie verbessert sich.
Während der Korrektur konnte Wacker Chemie einen Großteil der langfristig verbesserten Chartstruktur verteidigen.
Gleichzeitig deutet die aktuelle Bewegung darauf hin, dass die Aktie gegenüber dem Gesamtmarkt beziehungsweise ihrem Sektor wieder an Stärke gewinnt.
Eine zunehmende relative Stärke in Kombination mit steigender Momentum-Dynamik ist häufig ein interessantes Signal für eine bevorstehende Trendbeschleunigung.
Steigende Durchschnitte bestätigen den Trend
Ein weiteres positives Signal liefern die gleitenden Durchschnitte.
Die wichtigen Durchschnittslinien drehen nach oben und bestätigen damit die Verbesserung der mittelfristigen Trendstruktur.
Der Kurs bewegt sich weiterhin oberhalb beziehungsweise in unmittelbarer Nähe dieser steigenden Durchschnitte. Solange die Aktie diese Struktur verteidigt, kann die jüngste Schwächephase als normale Konsolidierung innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends interpretiert werden.
100 Euro als wichtige psychologische Marke
Nach der Korrektur rückt nun erneut die Marke von 100 Euro in den Fokus.
Ein nachhaltiger Ausbruch über dieses psychologisch wichtige Kursniveau würde das positive Chartbild weiter bestätigen.
Gelingt anschließend auch der Ausbruch über das jüngste Hoch, könnte die Aktie den nächsten Aufwärtsimpuls starten und neue mittelfristige Kursziele ins Visier nehmen.
Konsolidierung könnte Kraft für den nächsten Anstieg liefern
Die jüngste Korrektur sollte aus charttechnischer Sicht nicht automatisch negativ interpretiert werden.
Nach dem starken Anstieg über 100 Euro hat die Aktie einen Teil der Überhitzung abgebaut. Gleichzeitig blieb die übergeordnete Struktur intakt.
Sollte sich nun ein höheres Tief etablieren und der Kurs anschließend wieder über die jüngsten Zwischenhochs steigen, wäre dies ein klassisches Signal für die Fortsetzung des Aufwärtstrends.
Fazit
Wacker Chemie zeigt nach der Bodenbildung im Bereich von 60 bis 70 Euro eine deutlich verbesserte charttechnische Struktur.
Der Anstieg über 100 Euro wurde zwar zuletzt korrigiert, doch inzwischen nehmen Momentum und relative Stärke wieder zu.
Gleichzeitig steigen die wichtigen gleitenden Durchschnitte und bestätigen den verbesserten mittelfristigen Trend.
Mit einem Weekly Momentum Boost von 80 % bleibt die Ausgangslage konstruktiv.
Gelingt der erneute Ausbruch über die Marke von 100 Euro und anschließend über das jüngste Zwischenhoch, könnte sich daraus ein neuer Aufwärtsimpuls mit weiterem mittelfristigem Potenzial entwickeln.
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29.08.2026
Aktie im Fokus:
Deutsche Bank - Führende Bank in Deutschland und Europa
Die Deutsche Bank ist Deutschlands größte Bank und eines der führenden Finanzinstitute Europas.
Mit Hauptsitz in Frankfurt am Main bietet das Unternehmen ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen für Unternehmen, institutionelle Investoren, Privatkunden und vermögende Anleger. Die Bank ist international in rund 55 Ländern vertreten und beschäftigte Ende 2025 rund 90.000 Mitarbeiter.
Eine der führenden Universalbanken Europas
Das Geschäftsmodell der Deutschen Bank basiert auf vier zentralen Geschäftsbereichen: Unternehmensbank, Investmentbank, Privatkundenbank und Vermögensverwaltung. Damit deckt der Konzern nahezu die gesamte Bandbreite des modernen Bankgeschäfts ab.
Die Unternehmensbank unterstützt Konzerne, Mittelständler sowie kleinere Unternehmen und Selbstständige bei Finanzierung, Zahlungsverkehr und weiteren Bankdienstleistungen.
Die Investmentbank ist unter anderem im Kapitalmarktgeschäft, bei Anleihen, Aktienemissionen, M&A-Beratung sowie im Zins- und Währungsgeschäft aktiv.
Die Privatkundenbank betreut Privatkunden und kleinere Unternehmen insbesondere in Deutschland und Europa. Zum Geschäft gehören unter anderem Kredite, Einlagen, Zahlungsverkehr und Anlageprodukte.
Die Vermögensverwaltung ist über die DWS auf die Betreuung privater und institutioneller Anleger spezialisiert und bietet aktive, passive und alternative Anlageprodukte an.
Transformation zum profitableren Geschäftsmodell
Die Deutsche Bank hat in den vergangenen Jahren einen umfangreichen Umbau durchlaufen.
Nach einer langen Phase mit hohen Kosten und geringer Profitabilität liegt der Fokus inzwischen deutlich stärker auf Effizienz, Kapitaldisziplin und profitablen Wachstumsfeldern.
2025 markierte dabei einen wichtigen Meilenstein: Die Bank erzielte einen Vorsteuergewinn von 9,7 Mrd. Euro und einen Gewinn nach Steuern von 7,1 Mrd. Euro.
Mit der nächsten Strategiephase für 2026 bis 2028 will die Deutsche Bank nun vom reinen Sanierungs- und Effizienzprogramm in eine Phase gezielten Wachstums übergehen.
Wachstum mit der „Globalen Hausbank“
Im Mittelpunkt der neuen Strategie steht der Ausbau der Deutschen Bank zur „Globalen Hausbank“.
Dabei sollen insbesondere Zahlungsverkehr, Vermögensverwaltung, Finanzierung und Beratung weiter ausgebaut und die verschiedenen Geschäftsbereiche stärker miteinander vernetzt werden. Bis 2028 strebt die Bank zusätzliche Erträge von rund 5 Mrd. Euro an.
Gleichzeitig sollen digitale Prozesse, Automatisierung und der Einsatz künstlicher Intelligenz die Effizienz weiter verbessern.
Rekordergebnisse bestätigen die neue Strategie
Auch 2026 setzt sich die positive operative Entwicklung fort.
Im zweiten Quartal erzielte die Deutsche Bank einen Gewinn nach Steuern von 1,9 Mrd. Euro.
Die Bank verwies dabei insbesondere auf eine starke Wachstumsdynamik und konsequente Kostendisziplin.
Gleichzeitig sollen operative Effizienzgewinne zusätzliche Investitionen ermöglichen.
Bereits im ersten Quartal hatte die Deutsche Bank mit 2,2 Mrd. Euro nach Steuern ein Rekordergebnis erzielt.
Steigende Ausschüttungen für Aktionäre
Neben Wachstum und Profitabilität rückt auch die Kapitalrückgabe stärker in den Fokus.
Ab 2026 strebt die Deutsche Bank eine Ausschüttungsquote von 60 % an.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit weiterer Ausschüttungen, sofern die harte Kernkapitalquote nachhaltig oberhalb von 14 % liegt.
Damit wird die Deutsche Bank zunehmend auch für Anleger interessant, die neben Kurssteigerungen auf Dividenden und Aktienrückkäufe setzen.
Chancen durch Digitalisierung und KI
Ein weiterer langfristiger Wachstumstreiber ist die Digitalisierung des Bankgeschäfts.
Die Deutsche Bank investiert zunehmend in automatisierte Prozesse, moderne Plattformen und künstliche Intelligenz. Ziel ist es, Kosten zu senken, Abläufe zu vereinfachen und gleichzeitig das Kundenerlebnis zu verbessern.
Gerade für eine große Universalbank bietet die Digitalisierung erhebliches Potenzial, da bereits kleine Effizienzsteigerungen bei einer sehr großen Kostenbasis einen spürbaren Einfluss auf die Profitabilität haben können.
Fazit
Die Deutsche Bank hat sich in den vergangenen Jahren von einer umfangreichen Restrukturierung hin zu einem deutlich profitableren Geschäftsmodell entwickelt.
Rekordgewinne, eine verbesserte Kostenstruktur und die neue Wachstumsstrategie bilden die Grundlage für die nächste Phase.
Gleichzeitig rücken steigende Ausschüttungen und Aktienrückkäufe stärker in den Fokus.
Gelingt es der Deutschen Bank, ihre Wachstumsziele bis 2028 zu erreichen und gleichzeitig die Effizienz weiter zu verbessern, könnte sich das Unternehmen langfristig zu einem der interessantesten europäischen Banktitel entwickeln.
Deutsche Bank im Wochenchart

Charttechnik:
Die Aktie der Deutschen Bank befindet sich seit 2023 in einem klaren mittelfristigen Aufwärtstrend.
Nach der dynamischen Erholung der vergangenen Jahre hat sich das Tempo 2026 zwar deutlich verlangsamt, der übergeordnete Aufwärtstrend ist jedoch weiterhin vollkommen intakt.
Das Jahr 2026 war bislang von einer volatilen Seitwärtsbewegung geprägt.
Die Aktie hat dabei mehrfach versucht, den Bereich um 34 Euro zu überwinden.
Nun wird diese wichtige Widerstandszone erneut attackiert und erstmals nachhaltig überschritten.
Steigende Durchschnitte bestätigen den Aufwärtstrend
Ein weiteres positives Signal liefern die gleitenden Durchschnitte.
Die wichtigen 50-, 100- und 200-Tage-Linien steigen allesamt an und bestätigen damit den etablierten mittelfristigen Aufwärtstrend.
Der Kurs notiert oberhalb dieser Durchschnittslinien, wodurch Rücksetzer weiterhin als normale Konsolidierungen innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends eingeordnet werden können.
Solange diese Struktur erhalten bleibt, spricht die Charttechnik für eine Fortsetzung der positiven Entwicklung.
Weekly Momentum bleibt stark
Auch das Momentum liefert ein klares positives Signal.
Der Weekly Momentum Boost liegt aktuell bei 90 % und signalisiert damit eine sehr hohe technische Stärke.
Besonders interessant ist, dass das Momentum trotz der längeren Seitwärtsphase auf einem hohen Niveau geblieben ist.
Sollte sich nun auch der Ausbruch über 34 Euro bestätigen, könnte das starke Momentum zusätzlichen Rückenwind für die nächste Aufwärtsbewegung liefern.
Seitwärtsbewegung könnte nach oben aufgelöst werden
Die volatile Konsolidierung im bisherigen Jahresverlauf hat die Aktie mehrfach zwischen Unterstützungen und Widerständen pendeln lassen.
Solche längeren Seitwärtsphasen können nach einem starken Aufwärtstrend als Kraftsammlung interpretiert werden.
Entscheidend ist nun, dass die Aktie die obere Begrenzung dieser Range nachhaltig überwinden kann.
Der aktuelle Ausbruch über 34 Euro wäre damit ein wichtiges Signal für eine mögliche Fortsetzung des übergeordneten Trends.
34 Euro als entscheidende Marke
Der Bereich um 34 Euro ist aktuell die wichtigste charttechnische Marke.
Ein nachhaltiger Ausbruch und insbesondere ein anschließender Test dieser Zone als neue Unterstützung würden das Kaufsignal deutlich bestätigen.
Aus einem bisherigen Widerstand könnte damit eine neue Unterstützungszone entstehen.
Gelingt diese Bestätigung, wäre der Weg für eine weitere Aufwärtsbewegung frei.
Mitte 40er-Bereich rückt in den Fokus
Oberhalb von 34 Euro eröffnet sich aus charttechnischer Sicht deutliches weiteres Potenzial.
Bei einem nachhaltigen Ausbruch könnte zunächst der Bereich um 40 Euro in den Fokus rücken.
Darüber wäre mittelfristig sogar ein Anstieg in den mittleren 40er-Bereich denkbar.
Damit würde die Aktie gleichzeitig in einen Kursbereich vordringen, den sie seit vielen Jahren nicht mehr nachhaltig erreicht hat.
Relative Stärke und Trendstruktur überzeugen
Neben dem Momentum spricht auch die Trendstruktur für die Käufer.
Die Aktie bildet weiterhin höhere Hochs und höhere Tiefs aus, während die langfristigen Durchschnittslinien nach oben zeigen.
Die Kombination aus intaktem Aufwärtstrend, hoher Momentumstärke und dem möglichen Ausbruch aus der Konsolidierung ist aus technischer Sicht interessant.
Entscheidend bleibt allerdings, dass der Ausbruch über 34 Euro nachhaltig bestätigt wird.
Ein kurzfristiges Überschreiten der Marke allein wäre noch kein endgültiger Befreiungsschlag.
Fazit
Die Aktie der Deutschen Bank befindet sich weiterhin in einem klar etablierten mittelfristigen Aufwärtstrend.
Der Weekly Momentum Boost von 90 %, die steigenden wichtigen Durchschnittslinien und die über Monate aufgebaute Konsolidierungsformation sprechen für eine konstruktive Ausgangslage. Mit dem aktuellen Angriff auf den Widerstand bei 34 Euro steht nun die entscheidende charttechnische Weichenstellung bevor.
Gelingt der nachhaltige Ausbruch und wird die Marke anschließend als Unterstützung bestätigt, eröffnet sich aus charttechnischer Sicht weiteres Aufwärtspotenzial bis in den mittleren 40er-Bereich.
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22.08.2026
Aktie im Fokus:
Moderna – Pionier der mRNA-Technologie
Moderna ist ein US-amerikanisches Biotechnologieunternehmen und zählt zu den führenden Entwicklern von mRNA-basierten Impfstoffen und Therapien.
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Cambridge, Massachusetts, wurde 2010 gegründet und hat sich auf die Entwicklung einer eigenen mRNA-Plattform spezialisiert.
mRNA Technologie
Das Kerngeschäft von Moderna basiert auf der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen, die mithilfe von Messenger-RNA gezielt biologische Prozesse im Körper beeinflussen. Die mRNA-Technologie wurde insbesondere durch den erfolgreichen COVID-19-Impfstoff des Unternehmens weltweit bekannt.
Moderna nutzt die dabei aufgebaute technologische Plattform inzwischen zunehmend für weitere Anwendungsbereiche – darunter Atemwegserkrankungen, Infektionskrankheiten und vor allem die Krebsmedizin.
Der Schritt von Corona zu Onkologie
Nach dem enormen Erfolg während der Corona-Pandemie steht Moderna vor der Herausforderung, seine Geschäftsbasis deutlich breiter aufzustellen.
Besonders großes Potenzial sieht das Unternehmen in der personalisierten Krebsmedizin.
Dabei werden mRNA-basierte Therapien individuell auf bestimmte Tumormerkmale eines Patienten zugeschnitten.
Ein wichtiger Meilenstein wurde nun mit der gemeinsam mit Merck entwickelten Therapie Intismeran Autogene erreicht.
In einer Phase-3-Studie konnte die Kombination mit Mercks Keytruda das Wiederauftreten und die Ausbreitung von Melanomen reduzieren.
Es handelt sich um einen bedeutenden Erfolg für die mRNA-basierte Onkologie.
Erfolgreiche Melanom-Studie als Wendepunkt
Die am 19. August 2026 veröffentlichten Studiendaten haben die Wahrnehmung von Moderna an der Börse schlagartig verändert.
Die Aktie sprang zeitweise um mehr als 150 % nach oben und erreichte mit über 160 US-Dollar den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass die neue Krebsplattform für Moderna weit über ein einzelnes Medikament hinausgehen könnte.
Der Ansatz wird derzeit in mehreren Studien und bei verschiedenen Tumorarten untersucht.
Sollte sich die Technologie auch bei weiteren Krebsindikationen bewähren, könnte sich der adressierbare Markt für Moderna erheblich vergrößern.
Breite Pipeline
Neben der Onkologie arbeitet Moderna an zahlreichen weiteren mRNA-basierten Impfstoffen und Therapien.
Dazu gehören unter anderem Programme gegen Atemwegserkrankungen sowie weitere Infektionskrankheiten.
Die Pipeline soll langfristig dafür sorgen, dass Moderna weniger abhängig von einzelnen Produkten und insbesondere vom früheren Corona-Geschäft wird.
Die Onkologie nimmt dabei inzwischen eine zentrale Rolle ein.
Insgesamt befinden sich gemeinsam mit Merck mehrere Programme in unterschiedlichen Krebsindikationen in klinischer Entwicklung.
Vom Corona-Gewinner zum Biotech-Konzern
Die Geschichte von Moderna ist eng mit der Corona-Pandemie verbunden.
Der Erfolg des COVID-19-Impfstoffs machte das Unternehmen innerhalb kürzester Zeit zu einem der bekanntesten Biotech-Unternehmen weltweit.
Das Allzeithoch von fast 500 US-Dollar stammt aus dem Jahr 2021.
Danach folgte jedoch ein massiver Kursverfall, da sich die Erwartungen an das Corona-Geschäft deutlich abschwächten.
Mit den jüngsten Erfolgen in der Krebsforschung eröffnet sich nun die Chance auf eine neue Wachstumsstory.
Fazit
Moderna steht möglicherweise vor einem wichtigen Wendepunkt.
Nach dem Corona-Boom und dem anschließenden massiven Kursverfall rückt die mRNA-Technologie nun zunehmend in der Krebsmedizin in den Mittelpunkt.
Der Erfolg der Melanom-Studie ist dabei ein wichtiger Machbarkeitsnachweis für die Onkologie-Plattform.
Gelingt es Moderna, diesen Erfolg auf weitere Krebsarten und Therapien zu übertragen, könnte sich das langfristige Wachstumspotenzial des Unternehmens erheblich erhöhen. Gleichzeitig bleibt die Aktie nach dem extremen Kurssprung hochspekulativ und die weitere klinische sowie regulatorische Entwicklung entscheidend.
Moderna im Wochenchart

Charttechnik:
Die Aktie von Moderna hat nach dem Corona-Boom im Jahr 2021 einen dramatischen Kursverfall erlebt.
Vom Allzeithoch von fast 500 US-Dollar ging es über mehrere Jahre massiv nach unten.
Mit den jüngsten positiven Nachrichten zur personalisierten mRNA-Krebstherapie hat sich das Chartbild jedoch schlagartig verändert.
Die Aktie explodierte innerhalb eines Handelstages zeitweise um mehr als 150 % und durchbrach dabei wichtige langfristige Widerstände.
Explosiver Ausbruch mit extremem Volumen
Der jüngste Kursanstieg ist charttechnisch außergewöhnlich.
Die Aktie legte innerhalb eines Tages dreistellig zu und verzeichnete dabei ein außergewöhnlich hohes Handelsvolumen.
Dabei lag das Volumen bei rund dem 15-Fachen des durchschnittlichen 50-Tage-Volumens.
Ein solcher Volumenanstieg bestätigt grundsätzlich die Bedeutung eines Ausbruchs.
Gleichzeitig zeigt er, dass aktuell eine extreme Neubewertung der Aktie stattfindet.
Abwärtstrend seit 2021/2022 klar überwunden
Besonders wichtig ist der Bruch des langjährigen Abwärtstrends.
Über Jahre dominierte eine Serie tieferer Hochs und tieferer Tiefs das Chartbild.
Mit dem explosiven Kurssprung wurde diese Struktur nun mit hoher Dynamik nach oben verlassen.
Damit hat sich das langfristige technische Bild deutlich verbessert. Aus einem langjährigen Abwärtstrend könnte sich nun eine neue Aufwärtsbewegung entwickeln.
Weekly Momentum bei 100 %
Auch das Momentum signalisiert aktuell eine außergewöhnliche Stärke.
Der Weekly Momentum Boost liegt bei 100 % und damit am oberen Ende der Skala. Das bestätigt die enorme Dynamik des aktuellen Ausbruchs.
Ein Momentum von 100 % ist allerdings nicht automatisch ein Kaufsignal.
Nach einem derart explosiven Anstieg steigt gleichzeitig das Risiko kurzfristiger Gewinnmitnahmen und einer extremen Volatilität.
200 US-Dollar als nächste Hürde
Nach dem ersten Kurssprung rückt nun die Marke von 200 US-Dollar in den Fokus.
Diese psychologisch wichtige Marke könnte als nächster größerer Widerstand wirken.
Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde das ohnehin bereits stark verbesserte Chartbild nochmals aufhellen.
Gelingt dieser Schritt, wäre der Weg in Richtung der langfristig relevanten Kursregionen deutlich freier.
Allzeithoch bei rund 500 US-Dollar als langfristige Referenz
Über 200 US-Dollar eröffnet sich aus charttechnischer Sicht ein völlig neues Kursfeld.
Das historische Allzeithoch liegt bei knapp 500 US-Dollar und stammt aus dem Jahr 2021.
Dieses Niveau ist kurzfristig sicherlich kein konkretes Kursziel.
Es zeigt jedoch, welches enorme langfristige Kurspotenzial theoretisch entstehen könnte, sollte Moderna tatsächlich eine nachhaltige neue Wachstumsphase einleiten.
Short Squeeze verstärkt die Dynamik
Zusätzlichen Treibstoff lieferte die hohe Short-Positionierung.
Vor dem Kurssprung waren laut Reuters rund 13 % des Streubesitzes leerverkauft.
Der massive Kursanstieg zwang offenbar zahlreiche Marktteilnehmer zur Eindeckung ihrer Short-Positionen und verstärkte dadurch die Aufwärtsbewegung zusätzlich.
Damit besteht aktuell eine Kombination aus fundamentalem News-Impuls, extremem Volumen, starkem Momentum und Short-Squeeze-Dynamik.
Extrem hohe Volatilität
So positiv das technische Signal auch ist: Nach einem Anstieg von mehr als 150 % innerhalb eines Tages ist die Aktie kurzfristig extrem überhitzt.
Rücksetzer und Gewinnmitnahmen wären nach einem solchen Kurssprung völlig normal.
Entscheidend wird daher sein, ob Moderna die neu gewonnenen Kursniveaus in den kommenden Wochen verteidigen kann.
Bleibt der Kurs deutlich oberhalb der Ausbruchszone und bildet sich anschließend eine Konsolidierung auf diesem Niveau, wäre dies aus charttechnischer Sicht ein besonders konstruktives Szenario.
Fazit
Moderna hat mit dem explosiven Kurssprung einen massiven charttechnischen Befreiungsschlag vollzogen.
Der langfristige Abwärtstrend wurde gebrochen, das Volumen ist außergewöhnlich hoch und der Weekly Momentum Boost erreicht mit 100 % den maximalen Wert.
Jetzt rückt die Marke von 200 US-Dollar in den Fokus.
Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte weiteres erhebliches Aufwärtspotenzial eröffnen.
Gleichzeitig ist nach dem extremen Kurssprung mit hoher Volatilität und möglichen Rücksetzern zu rechnen.
Die entscheidende Frage lautet daher:
Kann Moderna den explosiven Ausbruch bestätigen – oder folgt zunächst eine Verschnaufpause?
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15.08.2026
Aktie im Fokus:
K+S AG – Spezialist für Kali und Salz
K+S ist ein international tätiger Anbieter von mineralischen Produkten für die Landwirtschaft, Industrie und private Verbraucher.
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Kassel gehört zu den weltweit führenden Produzenten von kaliumhaltigen Düngemitteln und bietet darüber hinaus Produkte auf Basis von Salz und weiteren mineralischen Rohstoffen an.
K+S betreibt Produktionsstandorte in Europa sowie Nord- und Südamerika und beliefert Kunden in zahlreichen Ländern. Dabei verbindet das Unternehmen die Gewinnung mineralischer Rohstoffe mit deren Weiterverarbeitung zu hochwertigen Produkten für unterschiedliche Anwendungsbereiche.
Kalidünger als Kerngeschäft
Das wichtigste Geschäftsfeld von K+S ist die Produktion und Vermarktung von Kalidüngemitteln.
Diese werden in der Landwirtschaft eingesetzt, um Pflanzen mit Kalium zu versorgen und Erträge sowie Qualität landwirtschaftlicher Produkte zu verbessern.
Die weltweite Nachfrage nach Düngemitteln wird langfristig durch das Bevölkerungswachstum, den steigenden Nahrungsmittelbedarf und die begrenzte Verfügbarkeit landwirtschaftlicher Flächen unterstützt. Gleichzeitig spielt eine effiziente Nutzung von Düngemitteln eine zunehmend wichtige Rolle für eine nachhaltige Landwirtschaft.
Salz für Industrie und Verbraucher
Neben dem Kaligeschäft ist K+S ein bedeutender Anbieter von Salzprodukten.
Das Unternehmen produziert unter anderem Auftausalz, Speisesalz sowie Industrie- und Gewerbesalz.
Die Produkte kommen in zahlreichen Bereichen zum Einsatz. Dazu gehören beispielsweise der Winterdienst auf Straßen, die Lebensmittelindustrie, die Wasseraufbereitung sowie verschiedene industrielle Produktionsprozesse.
Durch die Kombination aus Kali- und Salzgeschäft verfügt K+S über eine breite Kundenbasis und ist weniger abhängig von der Entwicklung eines einzelnen Absatzmarktes.
Profiteur des globalen Düngemittelmarktes
K+S profitiert langfristig von strukturellen Trends wie dem globalen Bevölkerungswachstum und der steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln.
Gleichzeitig ist das Unternehmen stark von den internationalen Preisen für Kalidünger abhängig.
Veränderungen bei Angebot und Nachfrage können deshalb deutliche Auswirkungen auf Umsatz und Profitabilität haben.
Auch geopolitische Entwicklungen spielen eine wichtige Rolle. Der weltweite Kalimarkt wird von wenigen großen Produzenten geprägt, wodurch Veränderungen bei Produktionsmengen, Exporten oder Handelsbeschränkungen die Preise erheblich beeinflussen können.
Internationale Marktposition
K+S verfügt über eine internationale Produktions- und Vertriebsstruktur und ist auf wichtigen Märkten für Kali- und Salzprodukte vertreten.
Durch die globale Aufstellung kann das Unternehmen unterschiedliche Absatzmärkte bedienen und von regional unterschiedlichen Entwicklungen profitieren.
Gleichzeitig ermöglichen eigene Rohstoffvorkommen eine langfristige Versorgung der Produktionsstandorte.
Fokus auf Effizienz und Kosten
Nach den starken Schwankungen auf den Düngemittelmärkten konzentriert sich K+S verstärkt auf die Verbesserung der operativen Effizienz und die Optimierung der Produktionskosten. Eine hohe Auslastung der Produktionsanlagen sowie eine effiziente Förderung und Verarbeitung der Rohstoffe sind entscheidend für die Profitabilität des Unternehmens. Gleichzeitig arbeitet K+S daran, die Wettbewerbsfähigkeit seiner Standorte langfristig zu sichern.
Fazit
K+S zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Kalidüngemitteln und ist gleichzeitig ein bedeutender Produzent von Salzprodukten.
Das Unternehmen profitiert langfristig von der wachsenden Weltbevölkerung, dem steigenden Nahrungsmittelbedarf und der Bedeutung einer effizienten Landwirtschaft. Gleichzeitig bleibt die Geschäftsentwicklung stark von den internationalen Kalipreisen und geopolitischen Entwicklungen abhängig.
Gelingt es K+S, die Produktionskosten weiter zu optimieren und von einem langfristig attraktiven Umfeld für Düngemittel zu profitieren, bietet das Unternehmen interessante Wachstumsperspektiven.
K+S im Wochenchart

Charttechnik:
Mehrjährige Bodenbildung könnte abgeschlossen sein
Die Aktie von K+S hat nach dem Hoch bei rund 36 Euro im Jahr 2022 einen ausgeprägten Abwärtstrend durchlaufen.
In den folgenden Jahren verlor die Aktie deutlich an Wert und fiel 2025 zeitweise sogar unter die Marke von 10 Euro.
Seitdem hat sich das Chartbild jedoch spürbar verbessert.
Im Bereich um 10 Euro hat sich ein doppelter Boden ausgebildet, der eine mögliche langfristige Trendwende signalisiert.
Der seit 2022 bestehende Abwärtstrend wurde inzwischen gebrochen.
Damit mehren sich die Anzeichen dafür, dass die mehrjährige Schwächephase abgeschlossen sein könnte.
Seitwärtsphase zwischen 10 und 16 Euro
Nach dem starken Kursverfall hat K+S eine ausgeprägte Seitwärtsbewegung zwischen etwa 10 und 16 Euro ausgebildet.
Diese mehrmonatige Konsolidierung kann als Bodenbildungsphase interpretiert werden. Besonders positiv ist, dass die Aktie die Unterstützung im Bereich von 10 Euro mehrfach erfolgreich verteidigen konnte.
Gleichzeitig werden zunehmend höhere Tiefs ausgebildet. Dies spricht dafür, dass die Käufer langsam die Kontrolle übernehmen.
Alle wichtigen Durchschnitte zeigen nach oben
Ein weiteres positives Signal liefern die gleitenden Durchschnitte.
Die 200-Tage-Linie steigt inzwischen an und bestätigt damit einen sich etablierenden Aufwärtstrend.
Zudem notiert der Kurs oberhalb der wichtigen Durchschnittslinie.
Solange diese Struktur erhalten bleibt, können Rücksetzer als normale Konsolidierungen innerhalb des neuen Aufwärtstrends eingeordnet werden.
Momentum baut sich weiter auf
Auch das Momentum spricht zunehmend für die Käufer.
Der Weekly Momentum Boost liegt aktuell bei 80 % und signalisiert damit eine hohe technische Stärke.
Besonders interessant ist, dass das Momentum während der Bodenbildungsphase deutlich zulegen konnte.
Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnte dies den nächsten größeren Aufwärtsimpuls unterstützen.
Widerstand bei 16 Euro im Fokus
Die entscheidende charttechnische Marke liegt derzeit bei 16 Euro.
Hier verläuft der obere Bereich der mehrjährigen Seitwärtsphase und damit ein wichtiger Widerstand.
Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke wäre aus technischer Sicht ein starkes Kaufsignal.
Damit würde die Aktie die lange Konsolidierungsphase nach oben verlassen und könnte eine neue mittelfristige Aufwärtsbewegung starten.
Deutliches Aufwärtspotenzial bei Ausbruch
Gelingt der nachhaltige Ausbruch über 16 Euro, würde sich das langfristige Chartbild nochmals deutlich verbessern
Dann rückt zunächst der Bereich um die früheren Zwischenhochs in den Fokus. Darüber hinaus könnte langfristig auch das Hoch aus dem Jahr 2022 bei rund 36 Euro wieder interessant werden.
Bis dahin wäre allerdings ein längerer Weg zurückzulegen. Entscheidend ist zunächst, ob K+S den Widerstand bei 16 Euro nachhaltig überwinden kann.
Fazit
Die Aktie von K+S zeigt nach mehreren schwierigen Jahren deutliche Anzeichen einer möglichen Trendwende.
Der doppelte Boden im Bereich von 10 Euro, der Bruch des langfristigen Abwärtstrends, steigende gleitende Durchschnitte und ein Weekly Momentum Boost von 80 % sprechen für eine zunehmend konstruktive Ausgangslage.
Die entscheidende Hürde liegt nun bei 16 Euro.
Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Widerstand könnte die mehrjährige Seitwärtsphase beenden und weiteres mittelfristiges Aufwärtspotenzial eröffnen.
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Die Inhalte stellen auch keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, sollten Sie ggf. einen fachkundigen Anlage-, Steuer- oder Rechtsberater konsultieren.
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01.08.2026
Aktie im Fokus:
Befesa - Spezialist für industrielles Recycling mit Turnaround-Potenzial
Befesa zählt zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich industrielles Recycling und bietet spezialisierte Lösungen für die Wiederverwertung von Nebenprodukten aus der Stahl- und Aluminiumindustrie.
Das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg betreibt moderne Recyclinganlagen in Europa, Nordamerika und Asien und leistet einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung sowie zur Dekarbonisierung energieintensiver Industrien.
Marktführer im industriellen Recycling
Das Kerngeschäft von Befesa besteht im Recycling von Stahlwerksstäuben sowie Aluminiumrückständen.
Dabei gewinnt das Unternehmen wertvolle Rohstoffe wie Zink und Aluminium zurück, die anschließend erneut in industriellen Produktionsprozessen eingesetzt werden können. Durch seine hochspezialisierten Verfahren trägt Befesa dazu bei, Abfälle zu reduzieren, natürliche Ressourcen zu schonen und den CO₂-Ausstoß der Metallindustrie nachhaltig zu senken.
Profiteur der Kreislaufwirtschaft
Der weltweite Trend zu einer nachhaltigeren Industrie stärkt die langfristigen Wachstumsperspektiven von Befesa.
Steigende Anforderungen an Recyclingquoten, strengere Umweltauflagen und der zunehmende Fokus auf die Kreislaufwirtschaft erhöhen die Nachfrage nach den Dienstleistungen des Unternehmens. Insbesondere der Ausbau der Elektromobilität und der steigende Bedarf an Metallen wie Zink und Aluminium schaffen attraktive Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum.
Fokus auf Effizienz und Margen
Befesa konzentriert sich auf einen effizienten Anlagenbetrieb sowie eine kontinuierliche Optimierung seiner Kostenstrukturen.
Durch langfristige Kundenbeziehungen mit führenden Stahl- und Aluminiumherstellern verfügt das Unternehmen über ein stabiles Geschäftsmodell mit gut planbaren Erlösen. Gleichzeitig investiert Befesa regelmäßig in den Ausbau bestehender Anlagen sowie in neue Kapazitäten, um vom wachsenden Recyclingbedarf weltweit zu profitieren.
Internationale Marktposition
Befesa ist in den wichtigsten Industrieregionen Europas, Nordamerikas und Asiens aktiv.
Mit seinem spezialisierten Know-how besitzt das Unternehmen in vielen Märkten eine führende Position und profitiert von hohen Markteintrittsbarrieren.
Die internationale Aufstellung reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Regionen und eröffnet zusätzliche Wachstumschancen durch den Ausbau neuer Recyclingkapazitäten.
Chancen durch Nachhaltigkeit und Rohstoffknappheit
Die Nachfrage nach recycelten Rohstoffen dürfte in den kommenden Jahren weiter steigen.
Unternehmen stehen zunehmend unter Druck, ihre CO₂-Emissionen zu senken und den Einsatz von Primärrohstoffen zu reduzieren.
Als Spezialist für das Recycling industrieller Nebenprodukte ist Befesa gut positioniert, um von diesem strukturellen Wandel langfristig zu profitieren.
Fazit
Befesa zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für industrielles Recycling und verbindet Nachhaltigkeit mit einem etablierten Geschäftsmodell.
Mit seiner starken Marktposition, langfristigen Kundenbeziehungen und der internationalen Präsenz profitiert das Unternehmen von den Megatrends Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz und Dekarbonisierung. Steigende Recyclingquoten, eine wachsende Nachfrage nach Sekundärrohstoffen und der kontinuierliche Ausbau der Kapazitäten könnten Befesa in den kommenden Jahren weiteres Wachstum und attraktive Ertragsperspektiven ermöglichen.
Befesa im Wochenchart

Charttechnik:
Die Aktie von Befesa hat nach dem Hoch bei rund 73 Euro im Jahr 2022 einen langanhaltenden Abwärtstrend durchlaufen und zwischenzeitlich mehr als 75 % an Wert verloren. Seit dem Tief Ende 2024 hat sich das Chartbild jedoch deutlich aufgehellt. Die Bodenbildung scheint abgeschlossen und der mehrjährige Abwärtstrend wurde nachhaltig nach oben verlassen. Damit mehren sich die Anzeichen für eine langfristige Trendwende.
Steigende Durchschnitte bestätigen den Aufwärtstrend
Ein weiteres positives Signal liefern die gleitenden Durchschnitte.
Die 50-, 100- und 200-Tage-Linie zeigen inzwischen wieder nach oben und bestätigen einen etablierten Aufwärtstrend.
Der Kurs notiert oberhalb dieser wichtigen Durchschnittslinien, wodurch zwischenzeitliche Rücksetzer bislang als normale Konsolidierungen innerhalb des neuen Aufwärtstrends eingeordnet werden können.
Weekly Momentum signalisiert anhaltende Stärke
Auch das Momentum spricht derzeit für die Käufer.
Der Weekly Momentum Boost notiert bei starken 80 % und signalisiert eine hohe relative Stärke.
Nach dem Ausbruch aus dem langfristigen Abwärtstrend konnte das Momentum auf einem hohen Niveau stabilisiert werden.
Konsolidierung unter wichtigem Widerstand
Nach der dynamischen Erholung der vergangenen Monate konsolidiert die Aktie aktuell knapp unterhalb der Widerstandszone bei 38 Euro.
Diese Seitwärtsbewegung wirkt konstruktiv und dient bislang der Verarbeitung der vorherigen Kursgewinne.
Gleichzeitig werden höhere Tiefs ausgebildet, was auf eine weiterhin steigende Nachfrage schließen lässt.
Widerstand bei 38 Euro entscheidet über den nächsten Impuls
Die entscheidende charttechnische Marke liegt derzeit im Bereich von 38 Euro.
Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Widerstand würde ein neues prozyklisches Kaufsignal liefern und den Weg in Richtung der nächsten größeren Kursziele eröffnen.
Aus charttechnischer Sicht rücken anschließend mittelfristig wieder deutlich höhere Kurse in den Fokus.
Relative Stärke verbessert sich deutlich
Positiv fällt zudem die zunehmende relative Stärke gegenüber vielen europäischen Nebenwerten auf.
Während zahlreiche Industrie- und Recyclingwerte noch in Bodenbildungsphasen verharren, hat Befesa den langfristigen Abwärtstrend bereits verlassen und gehört aktuell zu den technisch stärkeren Titeln seines Sektors.
Fazit
Die Aktie von Befesa zeigt nach mehreren schwachen Jahren klare Anzeichen einer nachhaltigen Trendwende.
Die gelungene Bodenbildung, der Bruch des mehrjährigen Abwärtstrends, steigende gleitende Durchschnitte sowie ein Weekly Momentum Boost von 80 % sprechen für eine konstruktive Ausgangslage.
Mit einem nachhaltigen Ausbruch über den Widerstand bei 38 Euro dürfte sich das Chartbild nochmals deutlich verbessern und den Weg für weiteres mittelfristiges Aufwärtspotenzial ebnen.
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25.07.2026
Aktie im Fokus:
SMA Solar
SMA Solar ist einer der weltweit führenden Anbieter von Wechselrichtern sowie intelligenten Energiemanagement- und Speicherlösungen für Photovoltaikanlagen.
Das Unternehmen mit Hauptsitz im nordhessischen Niestetal entwickelt Technologien, die Solarstrom effizient ins Stromnetz einspeisen und die Nutzung erneuerbarer Energien optimieren.
Technologieführer für Solarenergie
Das Kerngeschäft von SMA Solar umfasst die Entwicklung und Produktion von Wechselrichtern für private Haushalte, Gewerbebetriebe und große Solarparks. Wechselrichter bilden das Herzstück jeder Photovoltaikanlage, da sie den erzeugten Gleichstrom in netzfähigen Wechselstrom umwandeln.
Darüber hinaus bietet das Unternehmen Batteriespeicher, Energiemanagementsysteme sowie digitale Softwarelösungen an, mit denen sich Stromverbrauch, Eigenverbrauch und Ladeinfrastruktur intelligent steuern lassen.
Profiteur der Energiewende
SMA Solar profitiert langfristig vom weltweiten Ausbau erneuerbarer Energien.
Der steigende Anteil von Solar- und Windenergie am Energiemix erhöht den Bedarf an moderner Netztechnik, Speichersystemen und intelligenten Steuerungslösungen.
Insbesondere der Ausbau dezentraler Energieversorgung, die zunehmende Elektrifizierung des Verkehrs sowie der wachsende Einsatz von Batteriespeichern schaffen attraktive Wachstumsmöglichkeiten für das Unternehmen.
Fokus auf Profitabilität
Nach einer Phase hoher Nachfrage und anschließender Marktschwäche richtet SMA Solar den Fokus verstärkt auf Profitabilität und Effizienz.
Das Unternehmen passt seine Kostenstrukturen an die veränderten Marktbedingungen an und konzentriert sich verstärkt auf margenstarke Projekte im Bereich großer Solarparks, gewerblicher Anlagen und Energiespeicher.
Gleichzeitig investiert SMA Solar weiterhin in Forschung und Entwicklung, um seine technologische Führungsposition im internationalen Wettbewerb auszubauen.
Internationale Marktposition
SMA Solar ist in mehr als 20 Ländern vertreten und beliefert Kunden auf allen wichtigen Solarmärkten weltweit.
Neben Europa gewinnen insbesondere Nordamerika, Australien sowie ausgewählte Märkte in Asien und Lateinamerika zunehmend an Bedeutung.
Die breite internationale Aufstellung reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Regionen und ermöglicht es dem Unternehmen, von globalen Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien zu profitieren.
Chancen durch Energiespeicher und Digitalisierung
Neben dem klassischen Wechselrichtergeschäft gewinnen Batteriespeicher und digitale Energielösungen zunehmend an Bedeutung.
Intelligente Energiemanagementsysteme ermöglichen es, Solarstrom effizient zu speichern, den Eigenverbrauch zu maximieren und Stromkosten zu senken.
Mit diesem Ausbau des Lösungsangebots entwickelt sich SMA Solar zunehmend vom Komponentenhersteller zum Anbieter integrierter Energielösungen.
Fazit
SMA Solar zählt zu den technologisch führenden Unternehmen der Solarbranche. Mit Fokus auf Wechselrichter, Batteriespeicher und intelligente Energiemanagementsysteme ist das Unternehmen gut positioniert, um langfristig von der globalen Energiewende zu profitieren.
Nach einer schwierigen Marktphase stehen Effizienzsteigerungen und die Konzentration auf profitable Geschäftsfelder im Mittelpunkt.
Gelingt die Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum, könnte SMA Solar von den langfristigen Investitionen in erneuerbare Energien überdurchschnittlich profitieren.
SMA Solar im Wochenchart

Charttechnik:
Die Aktie von SMA Solar hat nach dem Hoch bei über 110 Euro im Jahr 2023 einen drastischen Einbruch erlebt und zeitweise mehr als 90 % ihres Wertes verloren.
Seit dem Tief im November 2024 zeigt sich jedoch eine beeindruckende Gegenbewegung.
Der langfristige Abwärtstrend wurde verlassen und die Aktie hat sich innerhalb weniger Monate mehr als verfünffacht.
Alle wichtigen Durchschnitte zeigen nach oben
Ein weiteres positives Signal liefern die gleitenden Durchschnitte.
Die 50-, 100- und 200-Tage-Linie steigen allesamt an und bestätigen einen klar etablierten langfristigen Aufwärtstrend.
Der Kurs notiert weiterhin oberhalb dieser wichtigen Durchschnittslinien, wodurch Rücksetzer bislang als normale Konsolidierungen innerhalb des Aufwärtstrends eingeordnet werden können. Solange diese Struktur erhalten bleibt, spricht die Charttechnik für eine Fortsetzung der positiven Entwicklung.
Momentum bleibt außergewöhnlich stark
Auch das Momentum spricht aktuell klar für die Bullen.
Der Weekly Momentum Boost notiert bei 90 % und signalisiert eine außergewöhnlich hohe relative Stärke.
Trotz der starken Kursgewinne der vergangenen Monate bleibt das Momentum auf einem hohen Niveau.
Konsolidierung auf hohem Niveau
Nach der dynamischen Rally bis in den Bereich von rund 65 Euro befindet sich die Aktie aktuell in einer gesunden Konsolidierungsphase.
Solche Verschnaufpausen sind nach starken Kursanstiegen typisch und dienen häufig dazu, die vorherigen Gewinne zu verarbeiten.
Bislang verläuft diese Konsolidierung oberhalb wichtiger Unterstützungen und verändert das positive Chartbild nicht.
Widerstand bei 70 Euro im Fokus
Die entscheidende charttechnische Marke liegt derzeit im Bereich von 70 Euro.
Hier befindet sich der nächste markante Widerstand.
Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde ein weiteres prozyklisches Kaufsignal liefern und den Weg für deutlich höhere Kurse freimachen.
Gelingt dieser Ausbruch, könnte die langfristige Trendwende endgültig bestätigt werden.
Relative Stärke gegenüber der Solarbranche
Besonders positiv fällt auf, dass SMA Solar aktuell zu den stärkeren Werten innerhalb des zuletzt wieder freundlicheren Solarsektors zählt.
Während viele Branchenvertreter noch mit einer Bodenbildung beschäftigt sind, befindet sich SMA Solar bereits in einem klaren Aufwärtstrend und zeigt eine überdurchschnittliche relative Stärke.
Fazit
Die Aktie von SMA Solar hat nach dem historischen Kursverfall eine eindrucksvolle Trendwende vollzogen.
Der Weekly Momentum Boost von 90 %, der intakte Aufwärtstrend sowie die Konsolidierung auf hohem Niveau sprechen für eine weiterhin konstruktive Ausgangslage.
Mit einem nachhaltigen Ausbruch über den Widerstand bei 70 Euro würde sich das Chartbild nochmals deutlich verbessern und weiteres mittelfristiges Aufwärtspotenzial eröffnen.
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18.07.2026
Aktie im Fokus:
Zalando
Zalando ist Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle mit Hauptsitz in Berlin.
Das Unternehmen wurde 2008 gegründet und hat sich von einem reinen Online-Schuhhändler zu einem der größten E-Commerce-Unternehmen Europas entwickelt.
Heute bedient Zalando Millionen Kunden in über 25 europäischen Märkten und verbindet Verbraucher, Modemarken sowie Handelspartner auf einer digitalen Plattform.
Plattform für Mode und Lifestyle
Das Geschäftsmodell von Zalando basiert auf zwei zentralen Säulen: dem klassischen Online-Handel mit Modeartikeln sowie dem Plattformgeschäft.
Über den eigenen Online-Marktplatz vertreibt das Unternehmen Bekleidung, Schuhe, Accessoires, Sportartikel und Beauty-Produkte von mehreren tausend internationalen Marken. Neben dem Direktverkauf gewinnt das Plattformmodell zunehmend an Bedeutung.
Marken und Händler können ihre Produkte direkt über Zalando anbieten und profitieren dabei von der hohen Reichweite, der Logistik sowie den digitalen Marketinglösungen des Unternehmens.
Wachstum durch Digitalisierung des Modehandels
Zalando profitiert langfristig vom anhaltenden Wandel des Einzelhandels hin zum Online-Handel.
Immer mehr Verbraucher kaufen Mode digital ein, wodurch die Bedeutung leistungsfähiger E-Commerce-Plattformen kontinuierlich steigt.
Das Unternehmen investiert deshalb kontinuierlich in den Ausbau seiner Logistik, die Optimierung der Lieferketten sowie in moderne Technologien.
Mithilfe von künstlicher Intelligenz und Datenanalysen verbessert Zalando Produktempfehlungen, Suchfunktionen und die Personalisierung des Einkaufserlebnisses.
Erweiterung des Plattformgeschäfts
Ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie ist der Ausbau des Plattform-Ökosystems.
Neben dem Verkauf von Mode bietet Zalando seinen Partnern zahlreiche Dienstleistungen an. Dazu gehören Marketinglösungen, Zahlungsabwicklung, Fulfillment-Services sowie Logistik- und Softwarelösungen. Mit diesem Plattformansatz erschließt das Unternehmen zusätzliche Erlösquellen und stärkt gleichzeitig die Kundenbindung sowie die Attraktivität für Markenpartner.
Fokus auf Profitabilität
Nach einer Phase starken Wachstums richtet Zalando seinen Fokus verstärkt auf Effizienz und Profitabilität.
Durch Kostenoptimierungen, eine verbesserte Logistik sowie eine höhere Automatisierung der Prozesse konnte das Unternehmen seine Margen zuletzt kontinuierlich steigern. Gleichzeitig investiert Zalando weiterhin in Innovationen und den Ausbau seines europäischen Plattformgeschäfts, um langfristig Marktanteile zu gewinnen und das profitable Wachstum fortzusetzen.
Fazit
Zalando ist die führende Online-Modeplattform Europas und verbindet Millionen Kunden mit tausenden Marken und Händlern.
Dank ihres skalierbaren Plattformmodells, der starken Marktposition und der konsequenten Digitalisierung des Modehandels verfügt das Unternehmen über attraktive langfristige Wachstumsperspektiven. Der zunehmende Fokus auf Profitabilität und Effizienz könnte die Ertragskraft in den kommenden Jahren zusätzlich stärken.
Zalando im Wochenchart

Charttechnik:
Langfristige Bodenbildung könnte abgeschlossen sein
Die Aktie von Zalando hat nach dem Hoch bei über 100 Euro in den Jahren 2021 und 2022 eine massive Korrektur durchlaufen.
Im Tief fiel der Kurs bis in den Bereich von 18 Euro zurück und verlor damit mehr als 80 % an Wert. Seitdem hat sich das Chartbild jedoch deutlich verbessert.
Besonders auffällig ist die mehrjährige Bodenbildung, die sich in Form eines dreifachen Bodens im Bereich zwischen 18 und 20 Euro ausgebildet hat.
Diese Formation gilt als klassisches Umkehrsignal und könnte den Grundstein für einen neuen langfristigen Aufwärtstrend legen.
Momentum nimmt spürbar zu
Ein weiteres positives Signal liefert das Momentum.
Der Weekly Momentum Boost notiert aktuell bei 80 % und signalisiert, dass die Nachfrage nach der Aktie wieder deutlich zunimmt.
Nach einer längeren Phase geringer Dynamik baut sich damit erneut Kaufdruck auf – häufig ein frühes Zeichen dafür, dass institutionelle Investoren Positionen aufbauen.
Ausbruch über die 200-Tage-Linie
Charttechnisch besonders interessant ist der jüngste Ausbruch über die steigende 200-Tage-Linie.
Nach mehreren erfolglosen Anläufen konnte Zalando diese wichtige Trendlinie nun nachhaltig überwinden.
Die 200-Tage-Linie beginnt inzwischen ebenfalls nach oben zu drehen und unterstützt damit das positive Gesamtbild.
Relative Stärke verbessert sich
Während viele europäische Konsum- und E-Commerce-Werte zuletzt eher schwach tendierten, zeigt Zalando eine zunehmende relative Stärke.
Die Aktie entwickelt sich aktuell besser als viele vergleichbare Werte und zählt damit wieder zu den interessanteren Titeln im DAX.
Diese relative Stärke erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Aufwärtstrend in den kommenden Monaten fortsetzen könnte.
Nächste Hürde im Bereich von 30 Euro
Mit dem Ausbruch über die 200-Tage-Linie rückt nun der Bereich um 30 Euro als nächster wichtiger Widerstand in den Fokus.
Gelingt auch hier ein nachhaltiger Ausbruch, würde sich das langfristige Chartbild nochmals deutlich aufhellen.
Aus technischer Sicht könnte dies den Startschuss für eine neue mittelfristige Aufwärtsbewegung liefern.
Fazit
Die Zalando-Aktie zeigt nach mehreren schwierigen Jahren wieder deutliche Verbesserungen.
Ein dreifacher Boden, der Ausbruch über die 200-Tage-Linie, ein Weekly Momentum Boost von 80 % sowie die zunehmende relative Stärke sprechen dafür, dass die Bodenbildung abgeschlossen sein könnte.
Sollte die Aktie nun auch die nächsten Widerstände überwinden, eröffnet sich aus charttechnischer Sicht weiteres attraktives Aufwärtspotenzial.
Für den Handel meiner Aktien nutze ich den Broker LYNX.
Die Kombination aus professioneller Handelsplattform, umfangreichen Handelsmöglichkeiten und attraktiven Konditionen macht LYNX für aktive Anleger besonders interessant und empfehlenswert.
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11.07.2026
Aktie im Fokus:
Continental
Continental ist einer der weltweit führenden Automobilzulieferer und Reifenhersteller mit Hauptsitz in Hannover.
Das Unternehmen entwickelt und produziert Pkw-, Lkw- und Spezialreifen sowie innovative Technologien für die Mobilitätsbranche.
Nach einer umfassenden strategischen Neuausrichtung konzentriert sich Continental künftig vollständig auf das Reifengeschäft und entwickelt sich damit zu einem fokussierten Premium-Reifenhersteller.
Fokussierung auf das Kerngeschäft
Continental zählt zu den größten Reifenherstellern der Welt und bietet Produkte für Pkw, Nutzfahrzeuge, Motorräder sowie Spezialfahrzeuge an.
Ergänzt wird das Portfolio durch digitale Reifenmanagementsysteme, Flottenlösungen und intelligente Technologien zur Überwachung von Reifenverschleiß und Reifendruck.
Das Reifengeschäft zeichnet sich durch stabile Margen, eine starke Marktstellung und hohe Cashflows aus.
Gleichzeitig profitiert Continental von langfristigen Trends wie Elektromobilität, nachhaltiger Mobilität und der steigenden Nachfrage nach Premiumreifen.
Historischer Strategiewechsel
Mit dem angekündigten Verkauf der Kunststofftechniksparte ContiTech zieht Continental einen historischen Schlussstrich unter seine Zeit als breit aufgestellter Industriekonzern. Käufer ist der US-Finanzinvestor Lone Star Funds.
Der vereinbarte Unternehmenswert beträgt 4,0 Milliarden Euro, hinzu kommen mögliche erfolgsabhängige Zahlungen von bis zu 250 Millionen Euro.
Nach Abschluss der Transaktion wird Continental vollständig auf das Reifengeschäft ausgerichtet sein.
Das Management verspricht sich davon eine höhere Profitabilität, eine klarere Unternehmensstruktur sowie eine bessere Bewertung an der Börse.
Hohe Sonderausschüttung für Aktionäre möglich
Aus dem Verkauf erwartet Continental einen Mittelzufluss von rund 3,1 Milliarden Euro.
Davon sollen voraussichtlich 2,5 Milliarden Euro direkt an die Aktionäre zurückfließen – entweder in Form einer Sonderdividende, eines Aktienrückkaufprogramms oder einer Kombination aus beiden Maßnahmen.
Gemessen an der aktuellen Marktkapitalisierung könnte dies einer Ausschüttung von bis zu rund 12,50 Euro je Aktie entsprechen.
Der verbleibende Verkaufserlös soll zur weiteren Reduzierung der Finanzverschuldung eingesetzt werden und die Bilanz zusätzlich stärken.
Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden und weiterer üblicher Bedingungen.
Der Vollzug wird derzeit bis Ende 2026 erwartet.
Profiteur globaler Mobilität
Mit dem Fokus auf Reifen positioniert sich Continental in einem Markt, der von einer kontinuierlichen Nachfrage geprägt ist.
Unabhängig von der Antriebsart benötigen Elektro- und Verbrennerfahrzeuge regelmäßig neue Reifen.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Sicherheit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, wodurch Premiumhersteller ihre technologische Kompetenz ausspielen können.
Darüber hinaus investiert Continental verstärkt in nachhaltige Materialien, digitale Reifenlösungen sowie intelligente Sensorik, um die Wettbewerbsposition langfristig auszubauen.
Attraktive Kombination aus Stabilität und Kapitalrückführung
Durch die strategische Neuausrichtung entwickelt sich Continental zu einem fokussierten Industrieunternehmen mit einem klar verständlichen Geschäftsmodell.
Die Aussicht auf eine mögliche Sonderausschüttung, eine verbesserte Bilanz sowie die Konzentration auf das margenstarke Reifengeschäft könnten die Attraktivität der Aktie für Investoren zusätzlich erhöhen.
Fazit
Continental befindet sich in einer der größten Transformationen seiner Unternehmensgeschichte.
Mit dem Verkauf von ContiTech und der vollständigen Konzentration auf das Reifengeschäft entsteht ein deutlich fokussierteres Unternehmen mit stabilen Cashflows und attraktiven Wachstumsperspektiven.
Gleichzeitig könnte die geplante Kapitalrückführung von rund 2,5 Milliarden Euro – entsprechend einer möglichen Ausschüttung von bis zu 12,50 Euro je Aktie – einen erheblichen Mehrwert für die Aktionäre schaffen und die Aktie in den kommenden Jahren zusätzlich unterstützen.
Continental im Wochenchart

Charttechnik:
Langfristiger Aufwärtstrend gewinnt weiter an Stärke
Die Aktie der Continental AG hat nach dem Tief im Jahr 2022 eine beeindruckende Trendwende vollzogen.
Ausgehend von Kursen um 34 Euro konnte sich die Aktie mehr als verdoppeln und notiert inzwischen wieder im Bereich von 73 Euro.
Damit gehört Continental aktuell zu den stärkeren Werten im DAX und bestätigt den seit mehreren Jahren bestehenden Aufwärtstrend.
Erfolgreiche Konsolidierung auf hohem Niveau
Nach der dynamischen Rally der vergangenen Monate hat die Aktie zuletzt in einer engen Seitwärtsbewegung konsolidiert.
Diese Konsolidierung verlief oberhalb der steigenden 200-Tage-Linie und kann als gesunde Verschnaufpause innerhalb des bestehenden Aufwärtstrends gewertet werden.Mit dem jüngsten Anstieg gelang bereits der Ausbruch aus dieser Konsolidierungsphase, wodurch die Käufer erneut die Kontrolle übernommen haben.
Gleitende Durchschnitte liefern Rückenwind
Ein besonders positives Signal liefern die gleitenden Durchschnitte. Die 50-, 100- und 200-Tage-Linie zeigen allesamt klar nach oben und bestätigen den intakten langfristigen Aufwärtstrend.
Der Kurs notiert komfortabel oberhalb aller wichtigen Durchschnittslinien – ein klassisches Merkmal technisch starker Aktien und häufig ein Hinweis auf anhaltendes institutionelles Kaufinteresse.
Weekly Momentum bleibt auf hohem Niveau
Auch das Momentum präsentiert sich weiterhin ausgesprochen stark.
Der Weekly Momentum Boost notiert bei 90 % und signalisiert eine hohe relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt.
Bemerkenswert ist dabei, dass das Momentum trotz der jüngsten Konsolidierung kaum nachgelassen hat.
Dies spricht dafür, dass Rücksetzer bislang konsequent gekauft werden und größere Verkaufsbereitschaft aktuell kaum erkennbar ist.
Serie höherer Hochs und höherer Tiefs
Charttechnisch überzeugt Continental durch eine saubere Folge höherer Hochs und höherer Tiefs.
Diese Struktur besteht bereits seit Anfang 2023 und wurde bislang nicht verletzt.
Zusätzlich fällt auf, dass die Aktie nach jedem Rücksetzer schnell wieder neue Käufer findet.
Die Konsolidierungen werden zunehmend kürzer, während die Aufwärtsbewegungen an Dynamik gewinnen – ein typisches Merkmal eines stabilen Bullenmarktes.
Rückenwind durch die Unternehmensstrategie
Neben der starken charttechnischen Ausgangslage erhält die Aktie zusätzlichen Rückenwind durch die angekündigte Neuausrichtung des Unternehmens.
Der Verkauf von ContiTech und die Aussicht auf eine mögliche Sonderausschüttung von bis zu 12,50 Euro je Aktie sorgen für zusätzliches Anlegerinteresse und könnten den Kurs auch fundamental unterstützen.
Diese Kombination aus positiver Nachrichtenlage und starker Charttechnik erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass institutionelle Investoren ihre Positionen weiter ausbauen.
Nächste Hürde bei 75 Euro
Kurzfristig richtet sich der Blick auf den Bereich um 75 Euro.
Hier verläuft der nächste markante Widerstand.
Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke würde ein weiteres prozyklisches Kaufsignal liefern und die Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends bestätigen.
Oberhalb von 75 Euro verbessert sich das Chartbild nochmals deutlich.
Aus technischer Sicht eröffnet sich dann weiteres mittelfristiges Aufwärtspotenzial in Richtung der Hochs aus den Jahren 2020 und 2021.
Fazit
Die Continental-Aktie präsentiert sich derzeit in einer ausgesprochen starken technischen Verfassung.
Ein intakter Aufwärtstrend, steigende 50-, 100- und 200-Tage-Linien, ein Weekly Momentum Boost von 90 % sowie der erfolgreiche Ausbruch aus der jüngsten Konsolidierung sprechen für eine Fortsetzung der positiven Entwicklung.
Unterstützt durch die strategische Neuausrichtung des Unternehmens und die Aussicht auf eine hohe Kapitalrückführung an die Aktionäre könnte Continental zu den interessantesten DAX-Werten der kommenden Monate gehören.
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Die Inhalte dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, Handlungsempfehlung, Anlagevermittlung, noch ein öffentliches Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder zum Verkauf von Wertpapieren dar. Vielmehr dient die Präsentation der Inhalte ausschließlich der Information und Veranschaulichung. Die Inhalte stammen aus Quellen, die ich nach bestem Wissen und Gewissen für verlässlich halte. Finanzinstrumente wie Aktien, ETFs, Investmentfonds, Anleihen, Optionen & Futures sowie sonstige derivativen Produkte wie Hebelzertifikate und CFDs unterliegen erheblichen Risiken. Eine individuelle, professionelle Anlageberatung wie auch eine eigene Recherche, können durch die Inhalte der Seite nicht ersetzt werden Historische Ergebnisse der Analysen stellen in keinster Weise eine Garantie oder Indikation für zukünftige Entwicklungen dar.
Die Inhalte stellen auch keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, sollten Sie ggf. einen fachkundigen Anlage-, Steuer- oder Rechtsberater konsultieren.
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04.07.2026
Aktie im Fokus:
E.ON
E.ON ist einer der größten Energieversorger Europas mit Hauptsitz in Essen. Das Unternehmen konzentriert sich auf den Betrieb und Ausbau von Energienetzen sowie auf den Vertrieb von Strom-, Gas- und Energiedienstleistungen für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden. Nach der Neuordnung des deutschen Energiemarktes und dem Tausch wesentlicher Geschäftsbereiche mit RWE hat sich E.ON zu einem führenden Infrastruktur- und Energiedienstleister entwickelt.
Fokus auf Energienetze und Kundenlösungen
Das Geschäftsmodell von E.ON basiert auf zwei zentralen Säulen: dem regulierten Netzgeschäft und dem Energievertrieb. Das Unternehmen betreibt Strom- und Gasnetze in mehreren europäischen Ländern und versorgt Millionen Haushalte sowie Unternehmen mit Energie. Aufgrund der staatlich regulierten Netzentgelte erzielt E.ON einen Großteil seiner Erträge aus vergleichsweise stabilen und planbaren Einnahmen.
Ergänzt wird das Netzgeschäft durch umfangreiche Kundenlösungen. Dazu gehören die Lieferung von Strom und Erdgas, Wärmelösungen, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sowie verschiedene Energieeffizienz- und Digitalisierungslösungen.
Profiteur der Energiewende
Die europäische Energiewende zählt zu den wichtigsten Wachstumstreibern für E.ON. Der steigende Ausbau erneuerbarer Energien, die zunehmende Elektrifizierung von Industrie, Verkehr und Gebäuden sowie der wachsende Strombedarf erfordern erhebliche Investitionen in die Energieinfrastruktur.
E.ON investiert daher kontinuierlich in die Modernisierung und Digitalisierung seiner Strom- und Gasnetze. Intelligente Stromnetze, sogenannte Smart Grids, sollen künftig eine zuverlässige Integration dezentraler erneuerbarer Energien ermöglichen und die Versorgungssicherheit erhöhen.
Investitionen in moderne Energieinfrastruktur
Ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie ist der kontinuierliche Ausbau der Netzinfrastruktur. In den kommenden Jahren plant E.ON Investitionen in Milliardenhöhe, um Stromnetze zu modernisieren, neue Netzanschlüsse zu schaffen und die zunehmende Nachfrage durch Elektromobilität, Wärmepumpen und Rechenzentren zu bewältigen.
Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen innovative Energielösungen für Kommunen, Unternehmen und private Haushalte. Dazu gehören unter anderem intelligente Messsysteme, dezentrale Energieversorgung sowie Dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz.
Nachhaltigkeit und stabile Erträge
Durch den Fokus auf regulierte Netze verfügt E.ON über ein vergleichsweise defensives Geschäftsmodell mit gut planbaren Cashflows. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen langfristig von den strukturellen Investitionen in die europäische Energieinfrastruktur und der fortschreitenden Dekarbonisierung.
Für viele Investoren ist E.ON zudem aufgrund seiner kontinuierlichen Dividendenpolitik interessant. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, seine Ausschüttungen langfristig nachhaltig zu steigern und die Aktionäre am stabilen Geschäftserfolg zu beteiligen.
Fazit:
E.ON zählt zu den führenden europäischen Energieinfrastrukturunternehmen und profitiert unmittelbar von den langfristigen Megatrends der Energiewende, Elektrifizierung und Digitalisierung der Stromnetze.
Mit ihrem Fokus auf regulierte Netzgeschäfte, stabilen Erträgen und umfangreichen Investitionen in die Energieinfrastruktur verfügt das Unternehmen über ein robustes Geschäftsmodell und attraktive langfristige Wachstumsperspektiven.
E.ON im Wochenchart

Charttechnik:
Langfristiger Aufwärtstrend bleibt intakt
E.ON befindet sich seit dem Tief im Jahr 2022 in einem stabilen und gut etablierten Aufwärtstrend.
Nach einer dynamischen Rallye bis knapp unter die Marke von 20 Euro kam es zuletzt zu einer gesunden Konsolidierung.
Diese verlief bislang konstruktiv und hat das positive übergeordnete Chartbild nicht beeinträchtigt.
Erfolgreicher Test der 200-Tage-Linie
Besonders positiv ist der erfolgreiche Test der 200-Tage-Linie, die im Rahmen der Konsolidierung als wichtige Unterstützung bestätigt wurde.
Der deutliche Abprall von diesem langfristigen Durchschnitt spricht dafür, dass institutionelle Investoren Rücksetzer weiterhin zum Positionsaufbau nutzen.
Mit der anschließenden Erholung konnte die Aktie wieder nach oben drehen und die kurzfristige Schwächephase beenden.
Gleitende Durchschnitte bestätigen den Trend
Auch die gleitenden Durchschnitte liefern ein klares positives Signal.
Die 50-, 100- und 200-Tage-Linie zeigen allesamt nach oben und bestätigen den intakten Aufwärtstrend.
Gleichzeitig notiert der Kurs oberhalb aller wichtigen Durchschnittslinien – ein klassisches Merkmal technisch starker Aktien.
Starkes Momentum spricht für Anschlusskäufe
Der Weekly Momentum Boost notiert bei rund 90 % und signalisiert weiterhin eine hohe relative Stärke.
Trotz der jüngsten Konsolidierung konnte das Momentum auf einem hohen Niveau gehalten werden, was auf anhaltendes Kaufinteresse schließen lässt.
Zusätzlich fällt auf, dass die jüngsten Rücksetzer deutlich flacher ausfielen als die vorherigen Aufwärtsbewegungen.
Dieses Verhalten ist typisch für einen gesunden Aufwärtstrend und spricht für eine anhaltende Dominanz der Käufer.
Serie höherer Hochs und höherer Tiefs
Ein weiterer positiver Aspekt ist die intakte Struktur aus höheren Hochs und höheren Tiefs.
Seit dem Tief im Jahr 2022 setzt die Aktie diesen klassischen Aufwärtstrend konsequent fort.
Solange diese Struktur nicht verletzt wird, bleibt der mittelfristige Trend eindeutig positiv.
Darüber hinaus fällt auf, dass sich die Konsolidierung der vergangenen Wochen oberhalb des vorherigen Ausbruchsniveaus abgespielt hat.
Aus charttechnischer Sicht ist dies häufig ein Zeichen von Stärke, da ehemalige Widerstände nun als Unterstützung fungieren.
20 Euro als entscheidende Hürde
Charttechnisch richtet sich der Blick nun auf den Bereich um 20 Euro.
Hier verläuft das bisherige Verlaufshoch und damit der entscheidende Widerstand.
Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke würde ein neues prozyklisches Kaufsignal generieren und den bestehenden Aufwärtstrend weiter beschleunigen.
Da oberhalb von 20 Euro kaum nennenswerte historische Widerstände vorhanden sind, eröffnet sich aus charttechnischer Sicht attraktives mittelfristiges Aufwärtspotenzial.
Rückenwind durch den Gesamtmarkt
Zusätzlichen Rückenwind erhält E.ON derzeit vom Gesamtmarkt.
Der DAX hat in dieser Woche ein neues Allzeithoch markiert und bestätigt damit den übergeordneten Bullenmarkt deutscher Standardwerte.
Erfahrungsgemäß profitieren in einem solchen Marktumfeld häufig auch defensive Qualitätswerte mit stabilen Geschäftsmodellen.
E.ON könnte daher in den kommenden Monaten zu den Zugpferden im DAX zählen – insbesondere dann, wenn der Ausbruch über die Marke von 20 Euro gelingt und der Gesamtmarkt seine positive Dynamik beibehält.
Fazit
Die technische Ausgangslage der E.ON-Aktie präsentiert sich weiterhin ausgesprochen konstruktiv.
Der erfolgreiche Test der 200-Tage-Linie, nach oben drehende 50-, 100- und 200-Tage-Linien, ein Weekly Momentum Boost von 90 % sowie die intakte Folge höherer Hochs und höherer Tiefs sprechen für einen stabilen Aufwärtstrend.
Gelingt nun der nachhaltige Ausbruch über 20 Euro, könnte dies den Startschuss für die nächste Aufwärtswelle geben und E.ON zu einem der stärkeren DAX-Werte der kommenden Monate machen.
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28.06.2026
Aktie im Fokus:
BB Biotech
Die BB Biotech AG ist eine der führenden Beteiligungsgesellschaften im Biotechnologiesektor und hat ihren Sitz in Schaffhausen, Schweiz. Das Unternehmen investiert ausschließlich in börsennotierte Biotechnologieunternehmen und bietet Anlegern die Möglichkeit, über eine einzige Aktie an der Entwicklung innovativer Arzneimittel und medizinischer Technologien teilzuhaben. Die Aktie von BB Biotech ist an der Schweizer Börse SIX sowie an deutschen Börsenplätzen notiert.
Fokus auf innovative Biotechnologieunternehmen
Das Geschäftsmodell von BB Biotech basiert auf der gezielten Auswahl und langfristigen Beteiligung an innovativen Biotechnologieunternehmen.
Der Schwerpunkt liegt auf Gesellschaften, die neuartige Therapien für schwere oder bislang unzureichend behandelbare Krankheiten entwickeln.
Zu den Investitionsfeldern gehören unter anderem die Bereiche Onkologie, Neurologie, seltene Erkrankungen, Immunologie sowie moderne Gentherapien.
Dabei investiert BB Biotech vor allem in Unternehmen mit vielversprechenden Medikamentenkandidaten und wissenschaftlich fundierten Entwicklungsprogrammen.
Aktives Portfoliomanagement
Im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds verfolgt BB Biotech einen aktiven Investmentansatz. Das erfahrene Managementteam analysiert wissenschaftliche Entwicklungen, klinische Studien und regulatorische Zulassungsverfahren, um attraktive Investmentchancen frühzeitig zu identifizieren.
Das Portfolio besteht in der Regel aus einer konzentrierten Auswahl von Beteiligungen, wobei die größten Positionen einen wesentlichen Einfluss auf die Wertentwicklung der Gesellschaft haben. Dadurch können erfolgreiche Produktzulassungen und Forschungserfolge überdurchschnittliche Renditen ermöglichen, gleichzeitig ist das Geschäftsmodell jedoch mit höheren Schwankungen verbunden als breit diversifizierte Aktieninvestments.
Beteiligung an medizinischen Innovationen
BB Biotech investiert gezielt in Unternehmen, die von langfristigen Trends im Gesundheitssektor profitieren. Dazu zählen insbesondere Fortschritte in der personalisierten Medizin, Zell- und Gentherapien, RNA-basierten Technologien sowie innovativen Behandlungsmethoden für Krebs- und Stoffwechselerkrankungen.
Durch die Beteiligungen erhalten Anleger indirekten Zugang zu einigen der innovativsten Forschungsunternehmen der Welt, ohne selbst einzelne Biotech-Aktien auswählen zu müssen.
Attraktive Ausschüttungspolitik
Ein besonderes Merkmal von BB Biotech ist die aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik.
Das Unternehmen strebt an, einen Teil des Unternehmenswertes regelmäßig in Form von Dividenden an die Aktionäre auszuschütten.
Dadurch kombiniert BB Biotech die Wachstumsmöglichkeiten des Biotechnologiesektors mit einem laufenden Ertrag für Investoren.
Fazit:
Die BB Biotech AG zählt zu den bekanntesten Beteiligungsgesellschaften im internationalen Biotechnologiesektor.
Durch den Fokus auf innovative Arzneimittelentwickler, ein aktives Portfoliomanagement und die Beteiligung an langfristigen medizinischen Megatrends bietet das Unternehmen Anlegern einen breit diversifizierten Zugang zum Biotechnologiemarkt.
Gleichzeitig ermöglicht die Dividendenpolitik eine Kombination aus Wachstumschancen und regelmäßigen Ausschüttungen.
BB Biotech im Wochenchart

Charttechnik:
Schwache Jahre für den Biotech-Sektor
Der Biotechnologiesektor gehörte in den vergangenen Jahren zu den schwächsten Marktsegmenten.
Insbesondere viele US-Biotech-Unternehmen standen seit 2021 unter erheblichem Druck, da steigende Zinsen, eine sinkende Risikobereitschaft der Investoren und schwächere Kapitalzuflüsse die Bewertungen belasteten. Als Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf innovative Biotech-Unternehmen konnte sich auch die Aktie der BB Biotech AG diesem negativen Umfeld nicht entziehen.
Zwischen dem Hoch bei rund 86 Euro Anfang 2021 und dem Tief im Frühjahr 2025 verlor die Aktie zeitweise rund 70 Prozent ihres Wertes.
Damit spiegelte die Kursentwicklung die anhaltende Schwäche des gesamten Sektors wider.
Trendwende im Jahr 2025
Seit dem Tiefpunkt im Frühjahr 2025 hat sich das Chartbild jedoch deutlich verbessert. Die Aktie konnte eine dynamische Erholungsbewegung einleiten und wichtige Widerstandsbereiche zurückerobern. Damit mehren sich die Anzeichen, dass die mehrjährige Abwärtsphase abgeschlossen sein könnte.
Parallel dazu zeigen zahlreiche Biotech-Indizes und US-Biotech-Aktien ebenfalls erste Anzeichen einer sektorweiten Stabilisierung, was die positive Entwicklung zusätzlich unterstützt.
Konsolidierung erfolgreich abgeschlossen
Nach der kräftigen Erholung in den vergangenen Monaten ging die Aktie zuletzt in eine mehrwöchige Konsolidierungsphase über.
Diese Konsolidierung wirkt inzwischen abgeschlossen.
Der jüngste Anstieg deutet darauf hin, dass die Käufer wieder die Kontrolle übernommen haben und eine neue Aufwärtsbewegung gestartet sein könnte.
Besonders positiv ist dabei, dass der Kurs oberhalb der wichtigen gleitenden Durchschnitte notiert und die Konsolidierung ohne größere technische Schäden verlaufen ist.
Maximales Momentum signalisiert Stärke
Ein besonders starkes Signal liefert derzeit das Momentum. Der Weekly Momentum Boost notiert bei 100 Prozent und erreicht damit den maximal möglichen Wert.
Dies spricht für eine außergewöhnlich hohe relative Stärke und unterstreicht die derzeitige Nachfrage nach der Aktie.
Solch hohe Momentumwerte treten häufig in frühen Phasen neuer Aufwärtstrends auf und sind ein Hinweis darauf, dass institutionelle Investoren wieder verstärkt Positionen aufbauen.
Gleitende Durchschnitte bestätigen den Aufwärtstrend
Auch die gleitenden Durchschnitte liefern ein konstruktives Bild.
Die kurzfristigen Durchschnittslinien verlaufen oberhalb der mittelfristigen Durchschnitte und sämtliche wichtigen Trendlinien beginnen wieder nach oben zu drehen.
Diese Entwicklung bestätigt die technische Trendwende und spricht dafür, dass sich die Aufwärtsbewegung in den kommenden Monaten fortsetzen könnte.
55 Euro als entscheidende Hürde
Charttechnisch rückt nun die Zone um 55 Euro in den Fokus. Hier verläuft der nächste bedeutende Widerstandsbereich.
Ein nachhaltiger Ausbruch über dieses Niveau würde die laufende Trendwende weiter bestätigen und ein neues mittelfristiges Kaufsignal generieren.
Gelingt der Sprung über diese Marke, eröffnet sich aus charttechnischer Sicht weiteres Aufwärtspotenzial, da oberhalb von 55 Euro nur noch wenige relevante Widerstände aus den vergangenen Jahren vorhanden sind.
Fazit
Die Aktie der BB Biotech AG zeigt nach mehreren Jahren deutlicher Underperformance erstmals wieder klare Zeichen einer nachhaltigen Erholung. Nach einem Kursverlust von rund 70 Prozent zwischen 2021 und 2025 wurde im laufenden Jahr eine überzeugende Trendwende vollzogen. Die abgeschlossene Konsolidierung, nach oben drehende gleitende Durchschnitte sowie ein Weekly Momentum Boost von 100 Prozent sprechen für eine hohe technische Stärke.
Mit einem möglichen Ausbruch über die Widerstandszone bei 55 Euro könnte die Aktie den nächsten wichtigen Schritt vollziehen und damit die Grundlage für weiteres mittelfristiges Aufwärtspotenzial schaffen.
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21.06.2026
Aktie im Fokus:
Aumann AG
Die Aumann AG ist ein deutscher Maschinen- und Anlagenbauer mit Hauptsitz in Beelen (Nordrhein-Westfalen). Das Unternehmen entwickelt und produziert Spezialmaschinen sowie automatisierte Fertigungslinien für die Elektromobilitäts- und Automobilindustrie. Darüber hinaus ist Aumann in den Bereichen industrielle Automatisierung und Produktionstechnik tätig. Seit 2017 ist die Aktie des Unternehmens an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Fokus auf Elektromobilität und Automatisierung
Das Kerngeschäft von Aumann liegt in der Entwicklung hochautomatisierter Produktionsanlagen für elektrische Antriebssysteme. Die Maschinen des Unternehmens kommen insbesondere bei der Herstellung von Elektromotoren, Hybridantrieben, Batteriesystemen und weiteren Komponenten für die Elektromobilität zum Einsatz.
Durch die langjährige Erfahrung in der Wickeltechnik zählt Aumann zu den technologisch führenden Anbietern von Anlagen zur automatisierten Fertigung von Elektromotoren. Die steigende Nachfrage nach elektrifizierten Antriebssystemen bildet dabei einen wichtigen Wachstumstreiber für das Unternehmen.
Breite Kundenbasis in der Industrie
Neben der Elektromobilität ist Aumann auch im klassischen Automatisierungsgeschäft aktiv. Das Unternehmen entwickelt individuelle Fertigungs- und Montagelösungen für Kunden aus unterschiedlichen Industriezweigen. Dazu gehören unter anderem die Automobilindustrie, die Konsumgüterbranche sowie verschiedene industrielle Fertigungsunternehmen.
Die Kunden profitieren von maßgeschneiderten Produktionssystemen, die eine höhere Effizienz, Produktqualität und Automatisierung ermöglichen.
Technologische Kompetenz als Wettbewerbsvorteil
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor von Aumann ist die Kombination aus Maschinenbau, Automatisierungstechnik und Softwareentwicklung. Das Unternehmen entwickelt komplette Produktionslinien, die mechanische, elektrische und digitale Komponenten miteinander verbinden.
Durch den Einsatz moderner Steuerungs- und Digitalisierungslösungen können Produktionsprozesse optimiert, Fehlerquoten reduziert und Fertigungsabläufe effizienter gestaltet werden. Dies macht Aumann zu einem wichtigen Technologiepartner für Unternehmen, die ihre Produktion modernisieren und automatisieren möchten.
Solide Positionierung in Zukunftsmärkten
Mit dem weltweiten Trend zur Elektromobilität und dem steigenden Bedarf an automatisierten Produktionsprozessen bewegt sich Aumann in strukturell wachsenden Märkten. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um seine Technologieführerschaft weiter auszubauen und neue Anwendungen für elektrische Antriebssysteme und industrielle Automatisierung zu erschließen.
Durch seine hohe Innovationskraft und die starke Position im Bereich der Elektromotorenfertigung profitiert Aumann langfristig von der Transformation der Automobilindustrie hin zu elektrischen Antriebstechnologien.
Fazit:
Die Aumann AG ist ein spezialisierter Maschinen- und Anlagenbauer mit klarem Fokus auf Elektromobilität und industrielle Automatisierung. Mit ihrer technologischen Expertise in der automatisierten Fertigung von Elektromotoren sowie maßgeschneiderten Produktionslösungen für verschiedene Industriezweige verfügt das Unternehmen über eine attraktive Marktposition. Die zunehmende Elektrifizierung des Verkehrs und der weltweite Trend zur Automatisierung bieten langfristig interessante Wachstumsperspektiven.
Aumann im Wochenchart

Charttechnik:
Mehrjährige Bodenbildung prägt das Chartbild
Die Aktie der Aumann AG befindet sich nach dem massiven Kursrückgang seit dem Hoch bei rund 95 Euro im Jahr 2017 seit mittlerweile mehr als fünf Jahren in einer ausgedehnten Bodenbildungsphase. Dabei hat sich eine breite Handelsspanne zwischen etwa 10 und 18 Euro herausgebildet, innerhalb derer sich Angebot und Nachfrage weitgehend die Waage halten.
Aus charttechnischer Sicht ist eine derart lange Seitwärtsbewegung häufig als Akkumulationsphase zu interpretieren. Je länger eine solche Bodenbildung andauert, desto größer fällt oftmals die anschließende Trendbewegung aus.
Stabile Unterstützungszone etabliert
Besonders positiv ist die wiederholte Verteidigung des Bereichs um 10 Euro. Mehrfach konnten Rücksetzer in dieser Zone aufgefangen werden, wodurch sich eine belastbare Unterstützung etabliert hat. Gleichzeitig scheiterten Aufwärtsbewegungen in den vergangenen Jahren regelmäßig im Bereich zwischen 17 und 18 Euro, wodurch dort ein klar definierter Widerstand entstanden ist.
Die Aktie bewegt sich somit seit Jahren in einer gut erkennbaren Seitwärtsrange, deren Begrenzungen für die weitere Kursentwicklung von zentraler Bedeutung bleiben.
Gleitende Durchschnitte senden positive Signale
In den vergangenen Monaten hat sich das technische Bild spürbar aufgehellt. Die kurzfristigen und mittelfristigen gleitenden Durchschnitte beginnen wieder nach oben zu drehen und verlaufen zunehmend konstruktiv. Gleichzeitig konnte sich der Kurs oberhalb der wichtigen Durchschnittslinien etablieren.
Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass die Käufer zunehmend die Kontrolle übernehmen und sich ein neuer mittelfristiger Aufwärtstrend entwickeln könnte.
Momentum gewinnt deutlich an Stärke
Auch die Momentum-Indikatoren liefern derzeit positive Signale. Der Weekly Momentum Boost notiert bei 80 % und signalisiert damit eine hohe relative Stärke der Aktie. Das Momentum hat sich gegenüber den Vorjahren deutlich verbessert und spricht für ein wachsendes Interesse institutioneller Investoren.
Besonders bemerkenswert ist, dass sich das Momentum aufbaut, obwohl der Kurs die langjährige Widerstandszone noch nicht überwunden hat. Häufig geht eine solche Entwicklung einem größeren Ausbruch voraus.
Ausbruch über 18 Euro als Schlüsselsignal
Der entscheidende charttechnische Trigger liegt weiterhin im Bereich von 17 bis 18 Euro. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese mehrjährige Widerstandszone würde die seit Jahren andauernde Bodenbildung nach oben auflösen und ein starkes prozyklisches Kaufsignal erzeugen.
Aufgrund der außergewöhnlich langen Konsolidierungsphase könnte ein solcher Ausbruch erhebliches mittelfristiges Kurspotenzial freisetzen. Gleichzeitig würde damit der Übergang von einer Seitwärts- in eine neue Aufwärtsphase bestätigt werden.
Fazit
Die Aktie der Aumann AG befindet sich nach einem langjährigen Abwärtstrend seit über fünf Jahren in einer breiten Bodenbildungs- und Konsolidierungsphase zwischen 10 und 18 Euro. Das technische Bild verbessert sich zunehmend: Die gleitenden Durchschnitte drehen nach oben, das Momentum gewinnt deutlich an Stärke und der Weekly Momentum Boost von 80 % signalisiert eine hohe relative Stärke.
Noch fehlt der entscheidende Befreiungsschlag über die Widerstandszone bei 18 Euro. Sollte dieser gelingen, könnte die jahrelange Bodenbildung abgeschlossen werden und den Startschuss für einen neuen mittelfristigen Aufwärtstrend mit entsprechend attraktivem Kurspotenzial liefern.
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14.06.2026
Aktie im Fokus:
Dermapharm Holding
Die Dermapharm Holding SE ist ein international tätiges deutsches Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Grünwald bei München. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Markenarzneimittel, Medizinprodukte sowie weitere Gesundheitsprodukte und ist insbesondere auf die Bereiche Dermatologie, Allergologie und Spezialtherapeutika spezialisiert. Seit dem Börsengang im Jahr 2018 ist die Dermapharm-Aktie im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete Dermapharm einen Konzernumsatz von 1.180,8 Mio. EUR und beschäftigte durchschnittlich 3.610 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das bereinigte EBITDA belief sich auf 315,6 Mio. EUR, was einer bereinigten EBITDA-Marge von 26,7 % entspricht. Damit setzte das Unternehmen seinen profitablen Wachstumskurs fort und übertraf die eigene Ergebnisprognose.
Das Geschäftsmodell von Dermapharm basiert auf einem breit diversifizierten Portfolio von patentfreien Markenarzneimitteln und Gesundheitsprodukten. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt verschreibungspflichtige sowie rezeptfreie Präparate in zahlreichen Therapiegebieten. Dazu zählen unter anderem dermatologische Arzneimittel, Präparate zur Behandlung von Allergien, Nahrungsergänzungsmittel sowie Produkte für die Schmerztherapie und die Infektionsmedizin.
Ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie ist die eigene Wertschöpfungstiefe. Dermapharm übernimmt große Teile der Entwicklung, Produktion und Verpackung seiner Produkte selbst und verfügt über moderne Produktionsstandorte in Europa. Dadurch kann das Unternehmen flexibel auf Marktanforderungen reagieren und gleichzeitig hohe Qualitätsstandards sicherstellen.
Darüber hinaus ist Dermapharm im Bereich pflanzlicher Arzneimittel und Gesundheitsprodukte tätig. Durch verschiedene Beteiligungen und Akquisitionen hat die Unternehmensgruppe ihr Produktportfolio kontinuierlich erweitert und ihre internationale Präsenz ausgebaut. Heute ist Dermapharm neben dem deutschen Heimatmarkt in zahlreichen europäischen Ländern aktiv und vertreibt ihre Produkte unter etablierten Marken.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der kontinuierlichen Erweiterung des Produktportfolios durch neue Zulassungen, strategische Kooperationen und gezielte Unternehmenszukäufe. Ziel ist es, nachhaltiges Wachstum zu erzielen und die Position als führender Hersteller von Markenarzneimitteln und Gesundheitsprodukten in Europa weiter auszubauen.
Dermapharm Holding im Wochenchart

Charttechnik:
Langfristige Bodenbildung abgeschlossen
Die Aktie der Dermapharm Holding SE hat nach dem markanten Hoch bei rund 92 Euro im Jahr 2022 eine mehrjährige Korrekturphase durchlaufen. Im Zuge dieses Abwärtstrends fiel der Kurs zeitweise bis in den Bereich von 31 bis 32 Euro zurück. Auffällig ist jedoch, dass dieses Unterstützungsniveau in den vergangenen beiden Jahren mehrfach erfolgreich verteidigt wurde. Die Ausbildung eines dreifachen Bodens deutet auf eine nachhaltige Bodenbildung hin, die mittlerweile als weitgehend abgeschlossen betrachtet werden kann. Die wiederholte Nachfrage auf diesem Kursniveau spricht für eine solide Basis für eine mögliche neue Aufwärtsbewegung.
Wichtiger Widerstand erfolgreich überwunden
Ein entscheidender charttechnischer Meilenstein war der Ausbruch über die Widerstandszone zwischen 42 und 43 Euro. Dieser Bereich hatte die Aktie über einen längeren Zeitraum immer wieder nach unten begrenzt und stellte damit eine zentrale Hürde im mittelfristigen Chartbild dar. Der dynamische Anstieg über diese Marke kann als bedeutendes Kaufsignal gewertet werden und spricht für eine deutliche Verbesserung der technischen Ausgangslage. Gleichzeitig wurde damit der übergeordnete Seitwärtstrend der vergangenen Quartale nach oben aufgelöst.
Konsolidierung nach starkem Kursimpuls
Nach dem impulsiven Anstieg bis in den Bereich von über 50 Euro setzte zuletzt eine Konsolidierung ein. Diese Kursbewegung wirkt bislang jedoch konstruktiv und eher wie eine gesunde Verschnaufpause innerhalb eines neuen Aufwärtstrends als wie der Beginn einer erneuten Schwächephase. Positiv ist dabei, dass die zuvor überwundene Widerstandszone nun als Unterstützungsbereich fungieren könnte. Solange dieser Bereich verteidigt wird, bleibt das positive Szenario intakt.
Gleitende Durchschnitte bestätigen den Trendwechsel
Auch die Entwicklung der gleitenden Durchschnitte unterstützt das verbesserte Chartbild. Die kurzfristigen Durchschnittslinien verlaufen oberhalb der mittelfristigen und langfristigen Durchschnitte. Zudem beginnt die 40-Wochen-Linie wieder nach oben zu drehen, was auf eine zunehmende Trendstabilität hindeutet. Die Anordnung der gleitenden Durchschnitte spricht dafür, dass sich die Aktie zunehmend in einem neuen Aufwärtstrend etabliert.
Momentum baut sich erneut auf
Das Momentum scheint sich nach der Konsolidierungsphase wieder zu verstärken. Der im Wochenchart dargestellte Momentum-Indikator notiert auf einem hohen Niveau und signalisiert weiterhin eine überdurchschnittliche relative Stärke. Die technische Verfassung der Aktie hat sich damit gegenüber den Vorjahren deutlich verbessert. Solange Dermapharm oberhalb der Unterstützungszone bei 42 bis 43 Euro notiert, bleibt das Momentum auf der Seite der Käufer.
Oberhalb von 52 Euro eröffnet sich weiteres Potenzial
Besonders interessant wird die Situation bei einem nachhaltigen Überschreiten der jüngsten Hochs im Bereich von rund 52 Euro. Ein Ausbruch über diese Marke würde ein weiteres prozyklisches Kaufsignal generieren und die Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends bestätigen. Da oberhalb dieses Niveaus nur noch wenige markante Widerstände aus der Vergangenheit vorhanden sind, wären aus charttechnischer Sicht deutlich höhere Kurse vorstellbar.
Fazit
Insgesamt präsentiert sich die Aktie der Dermapharm Holding SE nach einer langen Phase der Bodenbildung in einer deutlich verbesserten technischen Verfassung. Die Kombination aus einem abgeschlossenen dreifachen Boden, dem erfolgreichen Ausbruch über die Widerstandszone bei 42 bis 43 Euro, einer konstruktiven Konsolidierung sowie einem wieder anziehenden Momentum macht den Titel derzeit zu einem interessanten deutschen Nebenwert. Ob sich daraus ein nachhaltiger langfristiger Aufwärtstrend entwickelt, dürfte maßgeblich von der Verteidigung der neuen Unterstützungszone und einem erfolgreichen Ausbruch über die Marke von 52 Euro abhängen.
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07.06.2026
Aktie im Fokus:
GFT Technologies
GFT Technologies SE (Gesellschaft für Technologietransfer) ist ein international tätiger Informationstechnik-Dienstleister und Softwareentwickler für die Industrie sowie die Finanz- und Versicherungsbranche mit Hauptsitz in Stuttgart
Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete das Unternehmen über 870 Mio. EUR und beschäftigte international über 11.500 Mitarbeiter. Seit 1999 ist die GFT-Aktie an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert, seit 2021 sind die Aktien Bestandteil des SDAX.
Die Dienstleistungen von GFT richten sich vor allem an die Industrie sowie an Finanz- und Versicherungsdienstleister.
Im Bereich der Cloud-Technologien bietet GFT verschiedene Dienstleistungen an, wie etwa Cloud-Migration, sowie Anwendungs- und Mainframemodernisierung.
Für die Finanzindustrie nutzt GFT Cloud Computing unter anderem um Kernprozesse von Finanzinstituten, wie etwa den Zahlungsverkehr, in der Cloud bearbeiten zu können.
Im Bereich künstliche Intelligenz entwickelt GFT unter anderem Programme zur Betrugserkennung und zur visuellen Qualitätskontrolle. Zur Anwendung kommen diese Programme oft bei Banken, Versicherungen sowie bei Anwendungen zur visuellen Qualitätskontrolle in der Industrie,[wie etwa bei der Wartung von Maschinen und Anlagen oder beispielsweise bei der visuellen Qualitätskontrolle von Fahrzeugen.
Außerdem entwickelt das Unternehmen Blockchain-basierte Anwendungen. Unter anderen entwickelte GFT eine Anwendung, um reale Vermögenswerte auf der Blockchain digital abzubilden und diese sicher als Kryptowährungen aufzubewahren.
Zudem nutzt das Unternehmen Green Coding. Beim Green Coding wird Software so ausgelegt, dass bei der Nutzung möglichst wenig Energie verbraucht wird.
Weiterhin entwickelt GFT diverse Softwares für Industriekunden, hierzu gehören unter anderem Anwendungen, welche den Stromverbrauch von Maschinen ermitteln.
GFT Technologies im Wochenchart

Fazit:
Die Aktie von GFT Technologies hat nach dem Hoch bei rund 49€ im Jahr 2022 einen ausgeprägten Abwärtstrend durchlaufen und fiel zeitweise bis auf etwa 14€ zurück. Seit diesem Tiefpunkt zeigt sich jedoch eine bemerkenswerte V-förmige Erholung, die auf eine deutliche Verbesserung der charttechnischen Situation hindeutet.
Der übergeordnete Abwärtstrend scheint mittlerweile gebrochen, während die 50-, 100- und 200-Tage-Linie zunehmend nach oben drehen.
Auch der Weekly Momentum Boost signalisiert mit 80% eine aktuell hohe technische Stärke der Aktie. Das Momentum ist klar positiv, gleichzeitig bleibt die Volatilität erhöht und unterstreicht den Turnaround-Charakter der aktuellen Bewegung.
Aus systematischer Sicht gehört GFT Technologies derzeit zu den interessanteren deutschen Nebenwerten mit einer attraktiven Kombination aus Trendstärke und Momentum. Ob sich daraus ein nachhaltiger neuer Aufwärtstrend entwickelt, werden die kommenden Monate zeigen.
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