Warum ich niemals Kursziele abgebe | Börsenprognosen
Investieren Sie in ein wikifolio mit System

22.07.2026

Warum ich niemals Kursziele abgebe

Warum erfolgreiche Anleger nicht die Zukunft vorhersagen müssen

Jemand betrachtet ein Tablet mit einem Finanzmarkt-Diagramm und Handelsinformationen.

Die meisten Anleger suchen an der Börse nach Antworten.
Professionelle Investoren suchen dagegen nach einem Prozess.

„Wo sehen Sie den DAX in zwölf Monaten?“

„Welches Kursziel haben Sie für diese Aktie?“

„Ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum Einstieg?“

Diese Fragen begleiten mich seit vielen Jahren an den Finanzmärkten.

Und ich verstehe, warum Anleger sie stellen.

Die Börse ist unsicher.
Menschen möchten Orientierung.
Sie möchten wissen, ob sie richtig handeln, ob eine Aktie noch steigen kann oder ob sie lieber abwarten sollten.

Eine konkrete Zahl vermittelt Sicherheit.

Ein Kursziel von 200 Euro klingt greifbar.

Eine Prognose wie „der Markt wird nächstes Jahr 15 Prozent steigen“ klingt nach Expertise.
 

Aber nach über 20 Jahren Erfahrung an der Börse bin ich zu einer anderen Erkenntnis gekommen:

Die erfolgreichsten Anleger sind nicht diejenigen, die die Zukunft am genauesten vorhersagen.
Es sind diejenigen, die mit Unsicherheit am besten umgehen können.
 

Genau deshalb gebe ich keine Kursziele ab.

Nicht, weil ich keine Einschätzungen habe.

Nicht, weil ich mich nicht mit Unternehmen, Märkten und Trends beschäftige.

Und auch nicht, weil ich keine Erwartungen an die Zukunft habe.

Aber ich habe gelernt, dass die Börse etwas anderes belohnt als eine möglichst präzise Prognose.

Sie belohnt Disziplin, Risikomanagement und einen klaren Investmentprozess.

Jetzt Newsletter abonnieren & keinen Blogbeitrag verpassen

Die Illusion, die Zukunft berechnen zu können

Die Finanzbranche lebt von Prognosen.

Jeden Tag lesen Anleger neue Einschätzungen:

  • „Diese Aktie hat 30 Prozent Kurspotenzial.“
  • „Der DAX erreicht nächstes Jahr 28.000 Punkte.“
  • „Diese Branche wird der nächste große Gewinner.“
  • „Diese Aktie ist massiv unterbewertet.“


Das Problem ist nicht, dass diese Einschätzungen immer falsch sind.

Manchmal treffen sie sogar zu.
 

Das eigentliche Problem liegt tiefer:

Sie vermitteln den Eindruck, dass die Zukunft präziser vorhersehbar ist, als sie tatsächlich ist.

Die Börse ist kein geschlossenes mathematisches System.

Sie ist ein dynamischer Marktplatz, an dem täglich Millionen Entscheidungen getroffen werden.

  • Unternehmen veröffentlichen neue Zahlen.
  • Notenbanken verändern ihre Geldpolitik.
  • Politische Ereignisse verändern Erwartungen.
  • Technologische Entwicklungen schaffen neue Märkte.
  • Anleger ändern ihre Meinung.

Jede einzelne dieser Veränderungen kann die Bewertung einer Aktie beeinflussen.

Trotzdem versuchen wir häufig, diese komplexe Realität auf eine einzige Zahl zu reduzieren:

Das Kursziel.

Ein Kursziel ist keine Wahrheit – es ist eine Annahme

Viele Anleger betrachten Kursziele wie eine objektive Bewertung.

Aber ein Kursziel ist nichts anderes als das Ergebnis verschiedener Annahmen.

Ein Analyst muss beispielsweise entscheiden:

  • Wie stark wächst ein Unternehmen?
  • Wie hoch sind zukünftige Gewinne?
  • Welche Bewertung ist angemessen?
  • Wie entwickeln sich Zinsen?
  • Wie verändert sich die Konkurrenzsituation?


Schon kleine Veränderungen dieser Annahmen können ein komplett anderes Ergebnis erzeugen.

Nehmen wir ein einfaches Beispiel.

Ein Unternehmen wächst schneller als erwartet.

Die Gewinnschätzungen steigen.

Das Kursziel wird erhöht.

Ein paar Monate später verschlechtert sich das wirtschaftliche Umfeld.

Die Prognosen werden reduziert.

Das Kursziel wird gesenkt.

Hat sich das Unternehmen innerhalb weniger Monate fundamental komplett verändert?

Oft nicht.

Verändert hat sich vor allem die Erwartung.

Und genau hier liegt ein zentraler Punkt:

An der Börse werden nicht nur Fakten gehandelt. Es werden Erwartungen gehandelt.

Warum selbst Profis mit ihren Prognosen danebenliegen

Viele Anleger denken:

„Natürlich kann ich selbst den Markt nicht vorhersagen. Aber professionelle Analysten können das.“

Das klingt zunächst logisch.

Schließlich beschäftigen sich Analysten täglich mit Unternehmen, verfügen über umfangreiche Daten und haben Zugang zu Managementgesprächen.

Doch auch Experten stehen vor demselben Problem:

Sie müssen eine unsichere Zukunft bewerten.

Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt, dass Prognosen gerade an wichtigen Wendepunkten besonders schwierig sind.

Wer konnte beispielsweise exakt vorhersagen:

  • wie schnell sich die Märkte nach dem Corona-Crash erholen würden?
  • wie stark die Inflation nach den Jahren niedriger Zinsen steigen würde?
  • wie groß der Einfluss künstlicher Intelligenz auf Technologieunternehmen werden würde?
  • welche Unternehmen langfristig zu den größten Gewinnern gehören?

Das Problem ist nicht fehlende Intelligenz.

Das Problem ist die Komplexität der Realität.

Selbst die besten Experten arbeiten mit Wahrscheinlichkeiten.

Nur werden diese Wahrscheinlichkeiten in den Medien oft als Sicherheit dargestellt.

Aus einer Einschätzung wird eine Schlagzeile.

Aus einer Annahme wird eine scheinbare Gewissheit.

Die gefährliche Kombination aus Prognose und Emotion

Kursziele können für Anleger besonders gefährlich werden, wenn sie mit Emotionen verbunden werden.

Ein Anleger kauft eine Aktie bei 100 Euro.

Ein Analyst nennt ein Kursziel von 150 Euro.

Der Anleger fühlt sich bestätigt.

Fällt die Aktie anschließend auf 80 Euro, passiert häufig etwas Interessantes:

Das Kursziel wird nicht hinterfragt.

Stattdessen sucht der Anleger Gründe, warum die Aktie trotzdem steigen müsste.

Das Unternehmen ist weiterhin großartig.

Der Markt versteht die Aktie nur noch nicht.

Die Erholung kommt bestimmt.

Aus einer rationalen Investmententscheidung wird eine emotionale Bindung.

Genau diese Situation habe ich in meiner Börsenlaufbahn immer wieder beobachtet.

Nicht der erste Fehler ist meistens das Problem.

Das Problem ist, wenn Anleger nicht bereit sind, ihre Meinung zu ändern.

Warum ich Trends wichtiger finde als Prognosen

Mein Ansatz an den Märkten basiert deshalb nicht auf der Frage:

„Was glaube ich, was passieren wird?“

Sondern:

„Was zeigt mir der Markt aktuell?“

Das ist ein entscheidender Unterschied.

Eine Prognose versucht, die Zukunft zu bestimmen.

Ein systematischer Ansatz beobachtet, was tatsächlich passiert.
 

Wenn eine Aktie einen langfristigen Aufwärtstrend entwickelt, zeigt das:

Viele Marktteilnehmer bewerten die Zukunft positiv.
 

Wenn eine Aktie dauerhaft an relativer Stärke verliert, zeigt das:

Andere Bereiche des Marktes werden bevorzugt.
 

Diese Informationen sind messbar.

Sie beruhen nicht auf Hoffnung oder persönlicher Überzeugung.

Natürlich bedeutet das nicht, dass Trends immer richtig liegen.

Auch Trends können drehen.

Aber ein systematischer Investor akzeptiert diese Unsicherheit.

Er versucht nicht, jeden Wendepunkt vorherzusagen.

Er versucht, die Wahrscheinlichkeit auf seine Seite zu bringen und Risiken zu kontrollieren.

Werbung*

NVIDIA: Warum die größten Chancen oft nicht vorhersehbar sind

Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Entwicklung von NVIDIA.

NVIDIA war viele Jahre vor allem als Hersteller von Grafikkarten bekannt.

Natürlich gab es Anleger, die das Potenzial des Unternehmens erkannt haben.

Aber die Dimension des KI-Booms und die daraus entstandene Nachfrage nach Hochleistungschips waren nur schwer vorherzusagen.

Wie hätte ein Analyst Jahre zuvor exakt berechnen sollen:

  • wie schnell sich künstliche Intelligenz entwickelt?
  • wie hoch die Nachfrage nach Rechenleistung steigt?
  • welche Margen möglich werden?
  • welche Rolle NVIDIA im gesamten KI-Ökosystem spielen wird?

Genau hier stoßen klassische Bewertungsmodelle an Grenzen.

Nicht weil sie wertlos sind.

Sondern weil außergewöhnliche Entwicklungen selten linear verlaufen.

Die größten Gewinner der Börsengeschichte entstehen häufig dort, wo die Zukunft anders aussieht als die Vergangenheit.

Apple und Amazon: Die größten Gewinner wurden oft unterschätzt

Nicht nur NVIDIA zeigt, wie schwierig langfristige Prognosen sind.

Auch die Geschichte von Unternehmen wie Apple und Amazon zeigt ein wiederkehrendes Muster:

Die größten Gewinner entstehen oft nicht, weil Anleger früh ein perfektes Kursziel berechnet haben.

Sie entstehen, weil Investoren langfristige Veränderungen erkannt haben und bereit waren, ihre Position trotz kurzfristiger Unsicherheit zu halten.

Bei Apple war es nicht nur die Einführung einzelner Produkte, die den Erfolg ausmachte.

Entscheidend war der Aufbau eines gesamten Ökosystems:

  • Hardware
  • Software
  • Dienstleistungen
  • Kundenbindung
  • Marke

Viele Marktteilnehmer betrachteten Apple lange Zeit vor allem als Hardwareunternehmen.

Die eigentliche Stärke lag aber in der Verbindung verschiedener Geschäftsbereiche.

Auch Amazon wurde über viele Jahre kritisch gesehen.

Die Margen waren niedrig.

Die Bewertung erschien vielen Anlegern zu hoch.

Immer wieder gab es Stimmen, die erklärten, dass die Aktie überbewertet sei.

Was viele unterschätzten:

Amazon investierte konsequent in langfristige Trends.

Das Unternehmen dachte nicht in Quartalen, sondern in Jahrzehnten.

Mit Amazon Web Services entstand beispielsweise ein völlig neuer Geschäftsbereich, der die Wahrnehmung des Unternehmens fundamental veränderte.

Die entscheidende Frage war damals nicht:

„Wo liegt das Kursziel in zwölf Monaten?“

Die entscheidende Frage war:

„Verändert dieses Unternehmen gerade nachhaltig eine Branche?“

Genau diese Art von Veränderung lässt sich nur schwer mit einem kurzfristigen Kursziel erfassen.

Prognosen versus Wahrscheinlichkeiten: Der Unterschied zwischen Amateur und Profi

Ein wichtiger Unterschied zwischen privaten und professionellen Anlegern liegt in der Denkweise.

Viele Privatanleger denken in Szenarien wie:

„Die Aktie steigt.“

oder:

„Die Aktie fällt.“

Es gibt nur richtig oder falsch.

Professionelle Investoren denken anders.

Sie denken in Wahrscheinlichkeiten.

Eine Investmententscheidung lautet nicht:

„Ich weiß, dass diese Aktie steigen wird.“

Sondern:

„Die Wahrscheinlichkeit für ein positives Szenario ist höher als das Risiko eines negativen Szenarios.“

Das klingt zunächst weniger spektakulär.

Aber genau diese Denkweise ist entscheidend.

Auch die besten Investoren der Welt liegen regelmäßig falsch.

Der Unterschied:

Sie wissen damit umzugehen.

Ein Verlust wird nicht als persönliche Niederlage betrachtet.

Er ist ein Bestandteil des Prozesses.

Eine Strategie muss nicht immer recht haben.

Sie muss langfristig einen positiven Erwartungswert besitzen.

Was Trader von Pokerspielern lernen können

Ein gutes Beispiel dafür ist Poker.

Ein professioneller Pokerspieler gewinnt nicht jede einzelne Hand.

Er weiß:

Auch eine gute Entscheidung kann kurzfristig zu einem Verlust führen.

Wenn er mit einer starken Hand verliert, bedeutet das nicht automatisch, dass seine Entscheidung falsch war.

Entscheidend ist die langfristige Wahrscheinlichkeit.

Genauso funktioniert professionelles Investieren.

Eine Aktie kann trotz einer guten Analyse fallen.

Eine Position kann trotz eines intakten Trends Verluste verursachen.

Die Frage ist nicht:

„War diese einzelne Entscheidung erfolgreich?“

Die Frage ist:

„War der Entscheidungsprozess sinnvoll?“

Genau diese Denkweise unterscheidet langfristig erfolgreiche Anleger von kurzfristig orientierten Spekulanten.

Warum ich keine Lieblingsaktien habe

Eine der größten emotionalen Fallen an der Börse ist die Entwicklung einer persönlichen Beziehung zu einer Aktie.

Viele Anleger sagen:

„Das ist meine Lieblingsaktie.“

Auf den ersten Blick klingt das positiv.

Es bedeutet häufig, dass sich jemand intensiv mit einem Unternehmen beschäftigt hat.

Aber genau hier entsteht ein Risiko.

Eine Aktie ist kein Fanartikel.

Sie ist eine Investition.

Ein Unternehmen kann heute attraktiv sein und morgen nicht mehr.

Die Rahmenbedingungen können sich verändern.

Die Bewertung kann zu hoch werden.

Ein anderer Marktbereich kann bessere Chancen bieten.

Ein systematischer Investor muss deshalb immer bereit sein, seine Meinung anzupassen.

Das fällt vielen Anlegern schwer.

Denn eine Meinung aufzugeben fühlt sich oft wie ein Fehler an.

Dabei ist Anpassungsfähigkeit an der Börse eine Stärke.

Nicht jede ursprüngliche Einschätzung muss verteidigt werden.

Manchmal ist die beste Entscheidung, eine alte Meinung loszulassen.

Mein Investmentprozess: Entscheidungen statt Vorhersagen

Genau aus diesem Grund arbeite ich mit einem regelbasierten Ansatz.

Der wichtigste Punkt dabei:

Ein Investmentprozess muss auch dann funktionieren, wenn die Zukunft unbekannt ist.

Denn sie ist unbekannt.

Niemand weiß sicher:

  • welche Branche in fünf Jahren führend sein wird,
  • welche Aktie der nächste große Gewinner wird,
  • wann die nächste Krise kommt,
  • wann die Stimmung an den Märkten dreht.

Ein guter Prozess benötigt diese Sicherheit nicht.

Er definiert klare Regeln.
 

Zum Beispiel:

Wann wird investiert?

Nicht aufgrund einer Schlagzeile.

Nicht aufgrund eines Börsenkommentars.

Sondern aufgrund nachvollziehbarer Kriterien.
 

Wann wird eine Position reduziert?

Nicht aus Angst.

Nicht aufgrund kurzfristiger Schwankungen.

Sondern wenn sich wichtige Faktoren verändern.
 

Wie wird Risiko gesteuert?

Nicht erst nach einem großen Verlust.

Sondern von Beginn an.

Diese Struktur nimmt Emotionen aus Entscheidungen.

Und genau das ist einer der größten Vorteile eines systematischen Ansatzes.

Warum Regeln wichtiger sind als Überzeugungen

Viele Anleger unterschätzen die Bedeutung von Regeln.

Sie glauben, erfolgreiches Investieren bedeutet vor allem:

  • die richtigen Aktien zu finden,
  • gute Unternehmen zu erkennen,
  • den Markt einzuschätzen.


Natürlich spielen diese Punkte eine Rolle.

Aber langfristig entscheidet oft etwas anderes:

Wie handelt ein Anleger in schwierigen Situationen?

Was passiert bei einem Kursverlust von 20 Prozent?

Was passiert, wenn die eigene Meinung falsch ist?

Was passiert, wenn die Medien täglich negative Nachrichten verbreiten?

Genau in diesen Situationen zeigt sich die Qualität einer Strategie.

Ein guter Investmentprozess verhindert nicht jeden Verlust.

Aber er verhindert emotionale Fehlentscheidungen.

Und diese sind häufig deutlich teurer als einzelne falsche Einschätzungen.

Warum Prognosen für Anleger sogar gefährlich sein können

Der größte Nachteil von Kurszielen ist nicht einmal, dass sie falsch sein können.

Der größere Nachteil:

Sie können Anleger dazu verleiten, zu lange an einer falschen Entscheidung festzuhalten.

Ein Beispiel:

Ein Anleger kauft eine Aktie, weil ein Experte ein hohes Kursziel nennt.

Die Aktie fällt.

Statt die Situation neu zu bewerten, wartet der Anleger.

„Sie muss irgendwann wieder steigen.“

Diese Denkweise führt dazu, dass Verluste größer werden können.

Ein professioneller Ansatz funktioniert anders:

Eine Entscheidung wird regelmäßig überprüft.

Nicht:

„Habe ich recht?“

Sondern:

„Ist meine ursprüngliche Annahme weiterhin gültig?“

Was Anleger aus meiner Erfahrung lernen können

Nach vielen Jahren an den Märkten sind es nicht die spektakulären Prognosen, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind.

Es sind die Situationen, in denen Disziplin entscheidend war.

Die Börse belohnt nicht diejenigen, die jede Bewegung erklären können.

Sie belohnt diejenigen, die auch dann einen klaren Kopf behalten, wenn die Zukunft unsicher ist.
 

Dazu gehören einige einfache, aber schwierige Prinzipien:
 

Akzeptiere, dass niemand den Markt perfekt vorhersagen kann.

Diese Erkenntnis ist keine Schwäche.

Sie ist der Beginn professionellen Investierens.
 

Arbeite mit Wahrscheinlichkeiten statt Gewissheiten.

Eine gute Strategie muss nicht immer richtig liegen.

Sie muss langfristig funktionieren.
 

Definiere Regeln vor der Entscheidung.

Denn in emotionalen Situationen treffen Menschen selten ihre besten Entscheidungen.
 

Kontrolliere Risiken.

Kapitalerhalt ist die Voraussetzung für langfristigen Erfolg.

Fazit: Nicht die beste Prognose gewinnt, sondern der beste Prozess

Ich werde auch in Zukunft keine Kursziele veröffentlichen.

Nicht, weil ich keine Einschätzungen zu Märkten oder Unternehmen habe.

Aber ich halte es für wichtiger, den Fokus auf das zu legen, was Anleger tatsächlich kontrollieren können.

Niemand kontrolliert die Zukunft.

Niemand weiß genau, welche Nachricht morgen die Märkte bewegt.

Niemand kann jede Krise vorhersehen.

Was Anleger aber kontrollieren können:

  • ihren Investmentprozess,
  • ihre Risikoregeln,
  • ihre Disziplin,
  • ihre Entscheidungen.

Die Börse ist kein Spiel, bei dem derjenige gewinnt, der die meisten Prognosen abgibt.

Sie ist ein langfristiger Prozess.

Und langfristig gewinnen nicht diejenigen, die die Zukunft am lautesten vorhersagen.

Sondern diejenigen, die einen klaren Plan haben, wenn die Zukunft anders kommt.

Genau deshalb vertraue ich nicht auf Kursziele.

Ich vertraue auf einen systematischen Investmentprozess.

Buchempfehlung

Über die Psychologie des Geldes – Morgan Housel

Warum werden manche Anleger langfristig erfolgreich, während andere trotz guter Informationen immer wieder Fehler machen?

Morgan Housel zeigt, dass Investieren nicht nur eine Frage von Zahlen und Analysen ist.
Entscheidend ist, wie wir mit Unsicherheit, Risiko und unseren eigenen Emotionen umgehen.
 

Eine wichtige Erkenntnis, die auch für meine Investmentphilosophie gilt:

Nicht die perfekte Prognose entscheidet über Erfolg, sondern die Qualität der Entscheidungen über viele Jahre.

Hier kannst du das Buch direkt bei Amazon bestellen: 👉 Über die Psychologie des Geldes auf Amazon ansehen* 

(*Hinweis: Bei dem Link zu Amazon handelt es sich um einen Affiliate-Link. Wenn Sie das Buch über diesen Link kaufen, erhalte ich eine kleine Provision – für Sie ändert sich am Preis selbstverständlich überhaupt nichts. Vielen Dank für die Unterstützung!)

Du hast Fragen?

Schreib mir gerne eine Nachricht

Ich bin damit einverstanden, dass diese Daten zum Zweck der Kontaktaufnahme gespeichert und verarbeitet werden. Mir ist bekannt, dass ich meine Einwilligung jederzeit widerrufen kann.*

* Kennzeichnet erforderliche Felder
Ich danke Ihnen! Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden.

Demnächst mehr hier in meinem Blog

Abonniere meinen Newsletter und verpasse keinen neuen Blog-Beitrag!

*Affiliate-Link/Werbung
Bei den mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links handelt es sich um Werbe- oder Affiliate-Links. Wenn du dich über diesen Link anmeldet oder ein Angebot nutzt, erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine Kosten. Damit unterstützt du meinen Blog und meine Arbeit. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Risikohinweis
Die Inhalte dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, Handlungsempfehlung, Anlagevermittlung, noch ein öffentliches Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder zum Verkauf von Wertpapieren dar. Vielmehr dient die Präsentation der Inhalte ausschließlich der Information und Veranschaulichung. Die Inhalte stammen aus Quellen, die ich nach bestem Wissen und Gewissen für verlässlich halte. Finanzinstrumente wie Aktien, ETFs, Investmentfonds, Anleihen, Optionen & Futures sowie sonstige derivativen Produkte wie Hebelzertifikate und CFDs unterliegen erheblichen Risiken. Eine individuelle, professionelle Anlageberatung wie auch eine eigene Recherche, können durch die Inhalte der Seite nicht ersetzt werden Historische Ergebnisse der Analysen stellen in keinster Weise eine Garantie oder Indikation für zukünftige Entwicklungen dar.
Die Inhalte stellen auch keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, sollten Sie ggf. einen fachkundigen Anlage-, Steuer- oder Rechtsberater konsultieren.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.