09.09.2026
Warum ich Aktien nach einem Ranking kaufe.
„Ich kaufe heute keine Aktie, weil ich glaube, dass sie morgen steigen wird.
Ich kaufe sie, weil mein System mir zeigt, dass sie aktuell stärker ist als die Alternativen.“
Dieser Satz beschreibt ziemlich genau, wie sich mein Blick auf die Börse in den vergangenen 30 Jahren verändert hat.
Früher habe auch ich mich intensiv mit einzelnen Unternehmen beschäftigt.
Geschäftsmodelle, Bewertungen, Nachrichten, Prognosen, Analystenschätzungen.
All das kann interessant und wichtig sein.
Irgendwann stellte sich für mich aber eine ganz andere Frage:
Wie entscheide ich objektiv, welche Aktie tatsächlich ins Depot gehört, wenn gleichzeitig Hunderte oder sogar Tausende Aktien zur Auswahl stehen?
Genau hier kommt das Aktien-Ranking ins Spiel.
Für mich ist ein Ranking kein kompliziertes mathematisches Spiel und auch kein Versuch, die Zukunft vorherzusagen. Es ist ein Werkzeug, um aus einem großen Anlageuniversum diejenigen Aktien herauszufiltern, die aktuell die besten Eigenschaften für meinen Investmentansatz zeigen.
Und genau das ist der entscheidende Unterschied.
Ich möchte nicht jeden Tag aufs Neue überlegen, welche Aktie ich glaube kaufen zu müssen.
Ich möchte ein System haben, das mir zeigt, welche Aktien aktuell stärker sind als andere.
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Von der Einzelmeinung zum systematischen Vergleich
Das größte Problem bei der Aktienauswahl ist aus meiner Sicht nicht, dass es zu wenige interessante Aktien gibt.
Das Gegenteil ist der Fall.
Es gibt viel zu viele.
Nehmen wir an, ich betrachte 500 Aktien.
Vielleicht finde ich darunter 50 Unternehmen, die ich grundsätzlich interessant finde.
Vielleicht könnte ich sogar 100 davon mit guten Argumenten begründen.
Aber mein Depot hat nun einmal eine begrenzte Anzahl an Positionen.
Also muss ich vergleichen.
Genau dieser Vergleich ist entscheidend.
Eine Aktie kann für sich betrachtet hervorragend aussehen.
Die viel wichtigere Frage lautet für mich jedoch:
Ist sie aktuell stärker als die anderen Aktien, die ebenfalls zur Auswahl stehen?
Das verändert die gesamte Herangehensweise.
Ich frage nicht:
„Ist dieses Unternehmen gut?“
Ich frage:
„Ist dieses Unternehmen momentan eine der stärksten Alternativen in meinem Anlageuniversum?“
Diese Frage lässt sich wesentlich systematischer beantworten.
Was bedeutet Aktien-Ranking überhaupt?
Vereinfacht gesagt werden Aktien anhand bestimmter Kriterien miteinander verglichen und anschließend sortiert.
Die Aktie mit den stärksten Eigenschaften steht weiter oben, schwächere Aktien entsprechend weiter unten.
Welche Kriterien verwendet werden, hängt vom jeweiligen System ab.
In meinem Ansatz spielen unter anderem Momentum, relative Stärke und Trendverhalten eine wichtige Rolle.
Dabei geht es nicht darum, eine einzelne Kennzahl isoliert zu betrachten.
Mich interessiert vielmehr das Gesamtbild:
- Wie entwickelt sich eine Aktie im Vergleich zu anderen?
- Wie stabil ist ihr Trend?
- Zeigt sie über verschiedene Zeiträume Stärke?
- Wie verändert sich ihre Position im Ranking?
- Und vor allem: Ist diese Stärke nachhaltig genug, um eine Position im Depot zu rechtfertigen?
Das Ergebnis ist eine Rangfolge.
Diese Rangfolge hilft mir dabei, Entscheidungen zu treffen, die nicht von meiner persönlichen Einschätzung des Tages abhängen.
Warum ich Rankings interessanter finde als Prognosen
Eine meiner wichtigsten Erfahrungen aus 30 Jahren Börse ist:
Prognosen klingen häufig präziser, als sie tatsächlich sind.
- Niemand weiß zuverlässig, welche Aktie in sechs Monaten am höchsten stehen wird.
- Niemand weiß, ob ein bestimmter Index in drei Monaten 10 Prozent höher oder niedriger steht.
- Niemand weiß, wann genau ein Trend endet.
Was ich aber beobachten kann, ist die aktuelle Entwicklung:
- Ich kann messen, welche Aktien Stärke zeigen.
- Ich kann vergleichen, welche Titel besser laufen als andere.
- Ich kann feststellen, ob sich diese Stärke verändert.
Das ist für mich ein wesentlich belastbarerer Ausgangspunkt.
Ich versuche deshalb nicht, die Zukunft möglichst genau vorherzusagen.
Ich reagiere auf das, was der Markt tatsächlich macht.
Das klingt zunächst vielleicht unspektakulär.
In der Praxis ist es aber ein entscheidender Unterschied.
Ein gutes Unternehmen ist nicht automatisch eine gute Aktie
Hier liegt ein Punkt, der gerade für Anleger mit fundamentalem Hintergrund manchmal schwer nachvollziehbar ist.
Ein Unternehmen kann hervorragend sein – und trotzdem über Jahre eine schlechte Aktie.
Das klingt widersprüchlich, ist es aber nicht.
Ein Unternehmen kann beispielsweise:
- ein hervorragendes Geschäftsmodell besitzen,
- hohe Margen erzielen,
- eine starke Marktposition haben,
- wenig Schulden haben
und trotzdem an der Börse nicht überzeugen.
- Vielleicht ist die Bewertung bereits zu hoch.
- Vielleicht sind die Erwartungen der Anleger zu optimistisch.
- Vielleicht verliert das Unternehmen Marktanteile.
- Vielleicht gibt es schlicht andere Aktien, die deutlich stärker laufen.
Für mein System ist deshalb nicht entscheidend, ob ich ein Unternehmen persönlich sympathisch oder attraktiv finde.
Der Markt entscheidet über die Kursentwicklung – und mein System reagiert darauf.
Das ist einer der Gründe, warum ich meine persönlichen Meinungen möglichst weit aus den täglichen Entscheidungen heraushalten möchte.
Ranking bedeutet auch: Entscheidungen treffen
Ein Ranking ist nur dann sinnvoll, wenn daraus Konsequenzen entstehen.
Das ist ein wichtiger Punkt.
Es bringt wenig, jeden Tag eine Liste der stärksten Aktien zu erstellen und anschließend trotzdem nach Bauchgefühl zu handeln.
Ein regelbasiertes System braucht klare Konsequenzen.
Wenn eine Aktie in meinem Ranking deutlich an Stärke verliert, wird sie kritisch.
Wenn eine andere Aktie gleichzeitig deutlich stärker wird, entsteht eine Alternative.
Genau hier beginnt der eigentliche Investmentprozess:
Schwäche macht Platz für Stärke.
Das bedeutet nicht, dass jede Aktie verkauft wird, sobald sie einmal einen schlechten Tag hat.
Es geht um die Entwicklung über definierte Zeiträume und um die Regeln des jeweiligen Systems.
Aber das Grundprinzip ist einfach:
Eine Position muss ihre Berechtigung im Depot immer wieder neu beweisen.
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Warum ich mich nicht in Aktien verliebe
Das ist vielleicht einer der größten Vorteile eines regelbasierten Ansatzes.
Wenn ich eine Aktie aufgrund einer persönlichen Überzeugung kaufe, entsteht schnell eine emotionale Verbindung.
Man kennt die Geschichte des Unternehmens.
Man kennt die Produkte.
Man hat vielleicht sogar jahrelang daran geglaubt.
Dann fällt der Kurs.
Und plötzlich sucht man nach Gründen, warum die Aktie trotzdem gehalten werden sollte.
Genau diese Situation möchte ich vermeiden.
Wenn eine Aktie in meinem System an Stärke verliert und andere Aktien sie im Ranking überholen,
brauche ich keine persönliche Rechtfertigung für den Verkauf.
Die Regel entscheidet.
Das bedeutet nicht, dass ein Ranking immer richtig liegt.
Natürlich kann eine verkaufte Aktie anschließend wieder steigen.
Das gehört zur Börse dazu.
Ein Handelssystem muss nicht jeden einzelnen Kursanstieg erwischen.
Es muss vielmehr dafür sorgen, dass die Entscheidungen über viele Trades hinweg nachvollziehbar und konsistent bleiben.
Was passiert, wenn ein Gewinner schwächer wird?
Das ist ein besonders wichtiger Punkt meines Ansatzes.
Eine Aktie kann monatelang hervorragend laufen.
Sie kann zu einem der größten Gewinner im Depot werden.
Viele Anleger denken dann:
„Jetzt darf ich sie auf keinen Fall verkaufen.“
Ich sehe das etwas anders.
Ein großer Gewinn ist kein Grund, eine Position dauerhaft zu halten.
Wenn sich die relative Stärke verändert und die Aktie im Ranking deutlich zurückfällt,
muss ich bereit sein, die Position zu reduzieren oder zu verkaufen.
Denn gleichzeitig kann eine andere Aktie entstanden sein, die wesentlich stärker ist.
Damit entsteht ein permanenter Wettbewerb um die begrenzten Plätze im Depot.
Nicht die Vergangenheit entscheidet darüber, ob eine Aktie im Depot bleibt. Sondern ihre aktuelle Stärke.
Das ist einer der zentralen Gedanken hinter meinem Ansatz.
Das Ranking ist kein Orakel
Bei aller Begeisterung für quantitative Systeme darf man einen Punkt nicht vergessen:
Ein Ranking weiß nicht, was morgen passiert.
Es ist kein Orakel.
Es kann nicht wissen, ob morgen eine Gewinnwarnung veröffentlicht wird, ein geopolitisches Ereignis eintritt oder eine Notenbank ihre Strategie verändert.
Aber das ist auch nicht seine Aufgabe.
Mein System soll keine Zukunft vorhersagen.
Es soll mir helfen, Informationen konsequent auszuwerten und Entscheidungen reproduzierbar zu treffen.
Das ist ein großer Unterschied.
Ich akzeptiere deshalb auch, dass ein System manchmal falsch liegt.
Entscheidend ist nicht der einzelne Trade.
Entscheidend ist die Summe vieler Entscheidungen.
Genau deshalb ist mir die Systematik wichtiger als die vermeintliche Perfektion einer einzelnen Kaufentscheidung.
Von der Stärke zum konkreten Investment
Damit schließt sich für mich der Kreis zu den beiden vorherigen Artikeln.
Zunächst steht die grundsätzliche Frage:
Warum Trendfolge statt Schnäppchenjagd?
Darauf folgt:
Was bedeutet Momentum Investing?
Und jetzt wird es konkreter:
Wie entscheidet mein System, welche Aktien tatsächlich interessant sind?
Die Antwort lautet: über einen strukturierten Auswahlprozess:
- Momentum liefert Informationen über die Stärke einer Aktie.
- Die relative Stärke ermöglicht den Vergleich mit anderen Aktien.
- Das Ranking bringt diese Informationen in eine Reihenfolge.
- Und daraus entsteht eine Investmentauswahl.
Das ist wesentlich näher an meinem tatsächlichen Vorgehen als die Frage, ob mir persönlich eine Aktie gefällt.
Wer den Gedanken noch einmal von der philosophischen Seite betrachten möchte, findet dazu auch meinen Beitrag „Warum ich lieber Trends folge als Schnäppchen suche“.
Dort habe ich ausführlicher erklärt, warum ich mich grundsätzlich für Trendfolge und gegen die klassische Suche nach vermeintlich billigen Aktien entschieden habe.
Wie daraus meine vier Wikifolios entstehen
Dieses Prinzip ist auch für meine vier Wikifolios entscheidend.
Dividenden-Adler, German Alpha Leaders, Deutsche Nebenwerte Safari und Global Alpha Leaders verfolgen unterschiedliche Anlageuniversen.
Trotzdem gibt es eine Gemeinsamkeit:
Die Aktienauswahl soll nicht ausschließlich von meiner persönlichen Meinung abhängen.
- Das Anlageuniversum wird systematisch betrachtet.
- Aktien werden miteinander verglichen.
- Stärke und Schwäche verändern die Rangfolge.
- Und diese Veränderungen können letztlich zu Umschichtungen führen.
Gerade bei vier unterschiedlichen Wikifolios ist dieser strukturierte Ansatz für mich besonders wichtig.
Denn vier Depots gleichzeitig nach Bauchgefühl zu steuern, würde zwangsläufig dazu führen, dass persönliche Einschätzungen immer stärker in die Entscheidungen einfließen.
Ein regelbasierter Prozess schafft dagegen eine gewisse Distanz.
Und genau diese Distanz ist für mich wertvoll.
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Warum ein Ranking gerade in schwierigen Märkten interessant ist
In einem starken Bullenmarkt ist fast jede Strategie angenehm.
Viele Aktien steigen. Gewinne entstehen relativ einfach.
Die eigentliche Qualität eines Systems zeigt sich für mich deshalb eher in schwierigeren Marktphasen.
Wenn der Markt unruhiger wird, Trends wechseln und einzelne Sektoren plötzlich deutlich schwächer werden, verändert sich auch das Ranking.
Aktien, die gestern noch zu den stärksten Titeln gehörten, können plötzlich an Boden verlieren.
Andere Aktien übernehmen die Führung.
Für mich ist das keine Störung des Systems.
Es ist genau die Information, die ich brauche.
Wenn sich die Marktführer verändern, möchte ich nicht an den alten Gewinnern festhalten, nur weil sie in der Vergangenheit erfolgreich waren.
Ich möchte erkennen, wo die aktuelle Stärke liegt.
Das ist einer der wesentlichen Vorteile eines dynamischen Ansatzes.
Was ein Ranking nicht leisten kann
Natürlich hat auch diese Methode Grenzen.
Ein Ranking kann nicht verhindern, dass eine Aktie nach dem Kauf fällt.
Es kann auch nicht garantieren, dass die stärkste Aktie heute morgen ebenfalls die stärkste Aktie ist.
Und es wird immer Phasen geben, in denen Trends sehr schnell drehen und ein System mehrfach hintereinander falsche Signale produziert.
Wer ein System sucht, das immer richtig liegt, wird deshalb zwangsläufig enttäuscht werden.
Darum geht es mir nicht.
Mein Ziel ist ein Prozess, der: objektiv, nachvollziehbar, wiederholbar und diszipliniert ist.
Das reicht mir.
Denn an der Börse geht es aus meiner Sicht nicht darum, jede Entscheidung richtig zu treffen.
Es geht darum, die Wahrscheinlichkeit langfristig auf die eigene Seite zu bringen und gleichzeitig die Fehler kontrollierbar zu halten.
Der entscheidende Vorteil: Ich muss nicht recht haben
Das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis hinter meinem Ansatz.
- Ich muss nicht wissen, warum eine Aktie steigt.
- Ich muss nicht erklären können, warum eine andere Aktie fällt.
- Ich muss auch nicht die nächste große Börsenbewegung vorhersehen.
Wenn eine Aktie Stärke zeigt, kann mein System darauf reagieren.
Wenn sie Schwäche zeigt, kann es ebenfalls reagieren.
Damit verschiebt sich meine Rolle als Anleger.
Ich bin weniger derjenige, der ständig Prognosen abgibt.
Ich bin vielmehr derjenige, der Regeln definiert und ihre Signale konsequent umsetzt.
Nach 30 Jahren an der Börse ist das für mich eine enorme Erleichterung.
Denn je länger man dabei ist, desto mehr erkennt man, wie wenig man tatsächlich kontrollieren kann.
- Den Markt kann ich nicht kontrollieren.
- Die Nachrichten kann ich nicht kontrollieren.
- Die Entscheidungen anderer Anleger kann ich nicht kontrollieren.
Meinen Prozess kann ich kontrollieren. Und genau dort möchte ich ansetzen.
Warum ich lieber einer Rangliste folge als meiner Meinung
Vielleicht klingt ein Aktien-Ranking auf den ersten Blick nüchtern.
Das ist es auch.
Aber genau darin liegt für mich seine Stärke.
- Eine Rangliste kennt keine Hoffnung.
- Sie kennt keinen Einstandskurs.
- Sie weiß nicht, dass ich eine Aktie seit zwei Jahren beobachte.
- Sie weiß auch nicht, dass ich von einem Unternehmen überzeugt bin.
Sie betrachtet lediglich die Daten und die definierten Kriterien.
Genau deshalb kann sie manchmal Entscheidungen erzwingen, die mir persönlich nicht gefallen würden.
Das ist kein Nachteil. Das ist der Sinn eines Systems.
Denn wenn ich am Ende jede Regel dann außer Kraft setze, wenn sie mir gerade nicht gefällt, brauche ich kein System.
Mein Fazit
Ich habe nach 30 Jahren Börse nicht das Bedürfnis, jeden Markt zu erklären.
Ich möchte auch nicht jeden Tag wissen, welche Aktie morgen steigen wird.
Was ich möchte, ist ein Investmentprozess, der mir dabei hilft, aus einer großen Zahl von Aktien diejenigen herauszufiltern, die aktuell Stärke zeigen.
- Trendfolge gibt die Richtung vor.
- Momentum zeigt die Dynamik.
- Relative Stärke ermöglicht den Vergleich.
- Das Ranking bringt die Aktien in eine Reihenfolge.
- Diese Regeln entscheiden schließlich darüber, welche Aktien gekauft, gehalten oder verkauft werden.
Genau dieser Prozess bildet einen wichtigen Teil des Ansatzes hinter meinen vier Wikifolios.
Für mich ist das der entscheidende Unterschied zwischen einer Börsenmeinung und einer Strategie.
Eine Meinung kann sich morgen ändern.
Ein gutes Handelssystem hat dagegen Regeln.
Und genau diese Regeln sorgen dafür, dass ich auch dann handlungsfähig bleibe, wenn die Börse wieder einmal genau das macht, was sie am besten kann:
die meisten Prognosen überraschen.
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William O’Neils Ansatz passt sehr gut zum Thema dieses Artikels, weil er nicht ausschließlich auf der klassischen Unternehmensbewertung basiert, sondern Stärke, Kursentwicklung und systematische Aktienauswahl miteinander verbindet.
Besonders interessant finde ich dabei die Grundidee, starke Unternehmen nicht isoliert, sondern im Verhältnis zu anderen Aktien zu betrachten.
Genau dieser Gedanke ist auch für ein Ranking entscheidend.
Das Buch ist deshalb eine gute Ergänzung für Anleger, die verstehen möchten, wie aus Kursstärke, relativer Stärke und klar definierten Kriterien ein strukturierter Auswahlprozess entstehen kann.

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