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30.09.2026

Warum Gewinner im Depot bleiben dürfen – und Verlierer nicht

Von der Kaufentscheidung zum Positionsmanagement: Wie ich mit Stärke und Schwäche nach dem Einstieg umgehe

Eine Aktie zu kaufen, ist vergleichsweise einfach. Schwieriger wird es danach.

Was mache ich, wenn die Aktie steigt?
Wann verkaufe ich einen Gewinner?
Was passiert, wenn der Kurs fällt?
Und vor allem: Ab welchem Punkt ist eine Position für mein System nicht mehr stark genug, um im Depot zu bleiben?

Genau hier trennt sich für mich eine Investmentstrategie von einer Ansammlung einzelner Kaufideen.

Nach mehr als 30 Jahren an der Börse habe ich gelernt, dass der Einstieg nur ein Teil des Prozesses ist.
Viel entscheidender ist, wie eine Position anschließend behandelt wird.

Viele Anleger beschäftigen sich intensiv mit der Frage, wann sie eine Aktie kaufen sollen.
Danach verändert sich häufig die Vorgehensweise.
Steigt die Aktie, möchte man möglichst lange dabei bleiben.
Fällt sie, wird plötzlich nach Gründen gesucht, warum die ursprüngliche Investmentthese noch immer stimmen könnte.

Ich gehe anders vor.

In meinem System muss eine Aktie ihren Platz im Depot immer wieder neu rechtfertigen.

Das bedeutet auch:
Ein Gewinner darf bleiben, solange seine Stärke anhält.
Ein Verlierer bekommt dagegen nicht automatisch mehr Zeit, nur weil ich ihn einmal gekauft habe.

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Ein Kauf ist keine Verpflichtung

Das klingt zunächst selbstverständlich. In der Praxis ist es aber ein entscheidender Unterschied.

Wenn ich eine Aktie kaufe, treffe ich keine Entscheidung für die nächsten fünf Jahre.
Ich treffe eine Entscheidung auf Basis der Informationen und Signale, die mein System zum jeweiligen Zeitpunkt liefert.

Danach verändert sich der Markt.

Andere Aktien werden stärker.
Die bisherige Position kann an Momentum verlieren.
Der Trend kann sich abschwächen.
Das Ranking kann schlechter werden.

Damit verändert sich auch die Entscheidung.

Genau deshalb sehe ich eine Aktie nach dem Kauf nicht als „meine Aktie“.
Sie gehört nicht deshalb dauerhaft ins Depot, weil ich sie einmal für attraktiv gehalten habe.

Der Markt bekommt die Möglichkeit, meine Entscheidung jeden Tag neu zu bewerten.

Das ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen einem regelbasierten Ansatz und einer klassischen Investmentthese.

Bei einer klassischen Analyse kann die Argumentation beispielsweise lauten:
Das Unternehmen ist gut aufgestellt, die Bewertung ist attraktiv und langfristig bestehen gute Chancen.

Mein System stellt eine andere Frage:
Zeigt die Aktie aktuell genügend Stärke, um weiterhin einen Platz im Depot zu rechtfertigen?
Das ist eine wesentlich nüchternere Betrachtung.

Warum Gewinner im Depot bleiben dürfen

Nehmen wir zwei Aktien.

Aktie A wurde gekauft und steigt anschließend deutlich.
Gleichzeitig verbessert sich ihre relative Stärke.
Das Momentum bleibt positiv und die Aktie gehört weiterhin zu den stärkeren Titeln ihres Anlageuniversums.

Aktie B wurde ebenfalls gekauft.
Nach dem Einstieg verliert sie zunehmend an Dynamik.
Andere Aktien entwickeln sich besser und Aktie B fällt im Ranking zurück.

Welche Position sollte man halten?

Für mich ist die Antwort nicht davon abhängig, welche Aktie ich ursprünglich interessanter fand.

Die Daten entscheiden.

Aktie A bekommt die Chance, ihren Trend weiterzuentwickeln.

Aktie B muss dagegen irgendwann Platz machen.

Das ist der Kern des Positionsmanagements in meinem Ansatz.

Ich versuche nicht, bei einem Gewinner möglichst früh einen Gewinn mitzunehmen, nur weil die Position bereits gut gelaufen ist.
Solange die Aktie die Kriterien meines Systems erfüllt, gibt es keinen Grund, einen funktionierenden Trend künstlich zu beenden.

Das bedeutet nicht, dass jeder Gewinner automatisch unbegrenzt gehalten wird.

Auch ein starker Trend kann irgendwann enden.

Aber ich möchte nicht versuchen, das Ende eines Trends vorherzusagen.
Ich möchte reagieren, wenn die Signale meines Systems zeigen, dass sich die Situation verändert hat.

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Der große Fehler: Gewinner verkaufen, Verlierer behalten

An der Börse passiert häufig genau das Gegenteil.

Eine Aktie steigt 20 Prozent. - „Die ist jetzt gut gelaufen. Ich nehme lieber den Gewinn mit.“

Eine andere Aktie fällt 20 Prozent. - „Die kommt bestimmt wieder. Ich warte noch.“
 

Damit entsteht eine interessante Schieflage.
Gewinne werden früh realisiert, während Verluste immer länger im Depot bleiben.

Das Problem daran ist nicht nur mathematisch.
Es verändert auch die Zusammensetzung des Depots.

Die starken Aktien verschwinden möglicherweise zu früh.
Die schwachen Aktien bleiben.

Genau das möchte ich mit meinem Ansatz vermeiden.

Eine Position wird nicht deshalb gehalten, weil sie im Minus ist.
Und sie wird nicht deshalb verkauft, weil sie im Plus ist.

Gewinn oder Verlust sind für die Entscheidung zunächst einmal vergangene Kursentwicklung.
Für mein System ist wichtiger, wie sich die Aktie aktuell verhält.

Dein Einstandskurs interessiert den Markt nicht

Ein Punkt wird dabei häufig unterschätzt: Der Markt kennt meinen persönlichen Einstiegskurs nicht.

Wenn ich eine Aktie bei 100 Euro kaufe und sie auf 80 Euro fällt, ist 100 Euro für den Markt keine relevante Marke.

Für mich kann diese Zahl psychologisch wichtig sein.

Für den Markt nicht.

Deshalb halte ich es für problematisch, Entscheidungen an der Frage auszurichten: „Wann komme ich wieder auf meinen Einstand?“

Diese Denkweise hatte ich bereits im Artikel „Warum Anleger Verluste viel zu spät akzeptieren“ ausführlicher betrachtet.
Genau dort entsteht häufig das Problem: Der ursprüngliche Kauf wird emotional zu einer Referenz, obwohl sich die Marktsituation längst verändert hat.

In meinem System gibt es diese Sonderstellung des Einstandskurses nicht.

Eine Aktie muss heute stark genug sein. Nicht damals.

Was nach dem Kauf wirklich zählt

Nach dem Einstieg beobachte ich deshalb nicht einfach nur, ob die Aktie steigt oder fällt.

Entscheidend sind mehrere Faktoren:

  • Wie entwickelt sich das Momentum?
  • Wie verändert sich die relative Stärke?
  • Wie steht die Aktie im Ranking?
  • Ist der übergeordnete Trend weiterhin intakt?
  • Gibt es andere Aktien, die inzwischen deutlich stärker sind?
  • Erfüllt die Position weiterhin die Regeln meines Systems?

Damit wird aus dem Kauf ein fortlaufender Prozess.

Eine Aktie wird nicht einmal analysiert und anschließend für längere Zeit „abgehakt“.

Sie bleibt Bestandteil eines laufenden Auswahlprozesses.

Und genau hier kommt das Ranking wieder ins Spiel.

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Das Depot ist ein Wettbewerb

Ich sehe meine Aktienauswahl nicht als statische Liste.
Das Depot ist vielmehr ein Wettbewerb.

Wenn zehn Aktien im Anlageuniversum vorhanden sind und fünf davon im Laufe der Zeit deutlich stärker werden, verändert sich automatisch die Ausgangslage.

Eine Position kann heute noch zu den stärksten Aktien gehören. Einige Wochen oder Monate später kann das anders aussehen.

Deshalb reicht es nicht aus, eine Aktie isoliert zu betrachten.

Die entscheidende Frage lautet nicht nur:
Ist diese Aktie noch stark? Sondern auch: Ist sie im Vergleich zu den Alternativen noch stark genug?

Das ist der Grund, warum Ranking und relative Stärke für meinen Ansatz so wichtig sind.

Eine Aktie muss sich nicht nur gegen ihre eigene Vergangenheit behaupten.
Sie muss sich auch gegen die Konkurrenz behaupten.

Wann aus einer Position ein Verkauf wird

Der schwierigste Moment bei einer regelbasierten Strategie ist oft nicht der Kauf.
Es ist der Verkauf.

Denn ein Verkauf bedeutet, dass eine bisherige Entscheidung korrigiert wird.

Genau deshalb halte ich klare Regeln für so wichtig.

Wenn eine Aktie in meinem System unter eine definierte Schwelle fällt, wird sie verkauft und durch eine stärkere Aktie ersetzt.

Das Entscheidende dabei: Ich muss nicht erklären, warum die Aktie schwächer geworden ist.

  • Vielleicht liegt es am Unternehmen.
  • Vielleicht am Sektor.
  • Vielleicht am Gesamtmarkt.
  • Vielleicht an einem Ereignis, das heute noch niemand richtig einordnen kann.

Für meine Entscheidung ist das nicht zwingend relevant.

Wenn die Aktie die definierten Kriterien nicht mehr erfüllt, wird gehandelt.

Das ist einer der Vorteile eines regelbasierten Ansatzes.

„Aber die Aktie ist doch fundamental gut“

Dieser Satz ist mir an der Börse oft begegnet.
Und natürlich kann ein Unternehmen fundamental hervorragend aufgestellt sein und trotzdem über längere Zeit eine schwache Aktie sein.

Unternehmen und Aktienkurs sind nicht dasselbe.
Eine gute Firma ist nicht automatisch eine gute Aktie für jeden Zeitpunkt.

Mein Ansatz versucht deshalb gar nicht erst, diese beiden Dinge miteinander zu verwechseln.

Wenn eine Aktie in meinem Ranking deutlich zurückfällt, hilft mir die Aussage „Das Unternehmen ist doch eigentlich gut“ nicht weiter.

Denn mein System verfolgt ein anderes Ziel.

  • Es sucht nicht die besten Unternehmen der Welt.
  • Es sucht starke Aktien innerhalb eines definierten Anlageuniversums.

Das ist ein entscheidender Unterschied.

Schwäche muss nicht vorhergesagt werden

Ein weiterer Vorteil: Ich muss nicht wissen, wann eine Aktie ihren Höhepunkt erreicht.

Das ist für mich ein wichtiger Bestandteil von Trendfolge.

Ich weiß nicht, ob eine Aktie nach einem Anstieg von 30 Prozent noch weitere 30 Prozent steigen wird.
Aber ich kann beobachten, ob sie weiterhin Stärke zeigt.
Solange das der Fall ist, darf sie bleiben.
 

Wenn die Stärke nachlässt und die Aktie die Regeln meines Systems nicht mehr erfüllt, wird sie verkauft.

Damit verschiebt sich die Frage von

„Wo ist der perfekte Ausstieg?“
zu
„Wann zeigt mir mein System, dass die Position nicht mehr stark genug ist?“

Das ist eine wesentlich praktikablere Frage.

Gewinne müssen nicht perfekt verkauft werden

Eine Konsequenz daraus ist wichtig: Ich werde mit einem systematischen Ansatz nicht jeden Höchstkurs erwischen.
Das ist auch gar nicht mein Ziel.

Wer versucht, jeden Gewinner exakt am Hoch zu verkaufen, muss letztlich eine Prognose darüber abgeben, wann der Trend endet.
Genau das möchte ich vermeiden.

Ein Trend kann länger laufen, als viele Anleger erwarten.
Deshalb darf ein Gewinner in meinem System weiterlaufen, solange die Signale stimmen.

Der Verkauf erfolgt nicht unbedingt am Höchstkurs.
Er erfolgt, wenn die Aktie nicht mehr die notwendige Stärke zeigt.

Das kann bedeuten, dass ein Teil eines bereits erzielten Gewinns wieder abgegeben wird.
Das ist kein Fehler des Systems.
Es ist der Preis dafür, dass man einem Trend überhaupt die Chance gibt, sich weiterzuentwickeln.

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Gewinner laufen lassen bedeutet nicht blind halten

Der Satz „Gewinner laufen lassen“ wird an der Börse häufig sehr pauschal verwendet.

Für mich bedeutet er etwas anderes:

Ich halte eine Aktie nicht einfach deshalb, weil sie einmal gut gelaufen ist.
Ich halte sie, solange sie weiterhin stark ist.

Das ist ein großer Unterschied.

Eine Aktie kann beispielsweise 50 Prozent gestiegen sein und trotzdem weiterhin interessant sein.
Eine andere Aktie kann nur 5 Prozent im Minus liegen und trotzdem bereits aus meinem System herausfallen.

Der absolute Gewinn oder Verlust ist also nicht das entscheidende Kriterium.

Die aktuelle Stärke ist entscheidend.

Damit schließt sich auch der Kreis zu meinem vorherigen Artikel „Wann ist eine Aktie für mein System stark genug für einen Kauf?“

Die Kriterien für Stärke spielen nicht nur beim Einstieg eine Rolle.
Sie begleiten eine Position während ihrer gesamten Lebensdauer im Depot.

Das Depot verändert sich automatisch

Genau dadurch entsteht ein dynamischer Prozess.

Eine Aktie kommt ins Depot, weil sie stark genug ist.
Sie bleibt, solange sie diese Stärke bestätigt.
Sie wird verkauft, wenn sie die definierten Kriterien nicht mehr erfüllt.

Anschließend wird das Kapital in eine Aktie investiert, die im Ranking stärker ist.
Damit wird das Depot regelmäßig an die aktuelle Marktsituation angepasst.

Das ist für mich der entscheidende Vorteil eines regelbasierten Systems.

Ich muss nicht ständig überlegen, ob ich meine Meinung über ein Unternehmen ändern sollte.

Ich muss auch nicht versuchen, die nächste große Börsenbewegung vorherzusagen.

Ich beobachte, was der Markt macht – und lasse die Regeln darauf reagieren.

Vier Wikifolios, ein gemeinsamer Grundgedanke

Dieser Prozess bildet auch die Grundlage meiner vier Wikifolios:

Dividenden-Adler, German Alpha Leaders, Deutsche Nebenwerte Safari und Global Alpha Leaders haben unterschiedliche Anlageuniversen und teilweise unterschiedliche Schwerpunkte.


Der gemeinsame Kern bleibt jedoch gleich:
Stärke erkennen, systematisch auswählen und Positionen konsequent verwalten.


Gerade dadurch unterscheiden sich die Wikifolios auch voneinander.

Eine Aktie, die bei deutschen Nebenwerten interessant ist, muss nicht automatisch bei internationalen Large Caps auftauchen.

Das jeweilige Universum verändert die Auswahl.

Der Grundgedanke bleibt jedoch bestehen:
Nicht die persönliche Meinung entscheidet darüber, welche Aktie dauerhaft im Depot bleiben darf.

Positionsmanagement ist der eigentliche Praxistest

Eine Strategie kann auf dem Papier hervorragend aussehen.

Die entscheidende Frage ist aber, wie sie sich in der täglichen Praxis verhält.

  • Was passiert nach einem starken Kursanstieg?
  • Was passiert nach einem Rückgang?
  • Was passiert, wenn eine andere Aktie plötzlich deutlich stärker wird?
  • Was passiert, wenn die ursprüngliche Investmentidee nicht mehr funktioniert?

Genau an diesen Punkten zeigt sich, ob Regeln tatsächlich Regeln sind – oder nur gute Vorsätze.

Für mich bedeutet systematisches Positionsmanagement deshalb vor allem Konsequenz.

Ein Gewinner bekommt Raum. Ein Verlierer bekommt keine Sonderbehandlung.

Nicht weil jeder Verlust sofort verkauft werden muss,
sondern weil eine Position in meinem System nicht aufgrund ihrer Vergangenheit im Depot bleibt.

Sie muss ihre Berechtigung immer wieder neu beweisen.

Nicht der Kauf entscheidet – sondern was danach passiert

Wenn ich die Entwicklung meines Investmentansatzes über die vergangenen 30 Jahre betrachte, ist genau dieser Punkt für mich besonders wichtig geworden.

Früher kann man viel Zeit damit verbringen, die perfekte Aktie zu suchen.

Heute interessiert mich mindestens genauso sehr, was danach passiert.

Denn selbst die beste Aktienauswahl hilft wenig, wenn man mit schwachen Positionen nicht konsequent umgeht oder starke Trends zu früh beendet.

Deshalb besteht mein Ansatz aus mehreren aufeinander aufbauenden Schritten:

Trend erkennen → Momentum messen → relative Stärke vergleichen → Ranking erstellen → Aktie kaufen → Position beobachten → Stärke bestätigen oder verkaufen.


Der Kauf ist also kein Endpunkt. Er ist der Beginn einer neuen Phase.
Und genau deshalb dürfen Gewinner in meinem Depot bleiben.

Nicht weil ich sie liebe. Nicht weil ich an ihnen festhalten möchte.
Sondern weil der Markt ihnen weiterhin Recht gibt.

Und Verlierer müssen nicht verkauft werden, weil sie „schlecht“ sind.
Sie werden verkauft, wenn sie nicht mehr stark genug für mein System sind.

Das ist ein kleiner sprachlicher Unterschied.
Für mich ist es aber ein großer Unterschied in der praktischen Umsetzung.

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Genau dieser Aspekt macht das Buch für diesen Artikel interessant. Denn eine gute Aktienauswahl allein reicht nicht aus.
Entscheidend ist auch, was nach dem Einstieg passiert und nach welchen Regeln eine Position gehalten oder wieder verkauft wird.

Besonders gut gefällt mir dabei der systematische Blick auf das Positionsmanagement. Statt jede Kursbewegung neu zu interpretieren, geht es darum, vorher festzulegen, wie mit einer Position in unterschiedlichen Marktsituationen umgegangen wird.

Das entspricht auch meiner eigenen Grundidee: Eine Aktie darf sich entwickeln, solange sie die notwendige Stärke zeigt.
Wenn die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind, muss die Position konsequent überprüft beziehungsweise verkauft werden.

Nicht der Einstandskurs entscheidet, sondern die aktuelle Situation.

Wer sich intensiver mit Positionsmanagement, Stop-Management und dem systematischen Umgang mit Gewinnen und Verlusten beschäftigen möchte, findet hier eine praxisorientierte Ergänzung zu diesem Artikel.

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