23.09.2026
Wann ist eine Aktie für mein System stark genug für einen Kauf?
Eine Aktie kann steigen und trotzdem für mein System noch nicht interessant sein.
Das klingt zunächst widersprüchlich.
Wenn eine Aktie steigt, müsste sie doch Stärke zeigen. Warum also nicht einfach kaufen?
Genau hier beginnt der Unterschied zwischen einer einfachen Momentum-Strategie und meinem tatsächlichen Investmentprozess.
Nach 30 Jahren an der Börse habe ich gelernt, dass ein steigender Kurs allein noch kein Kaufsignal ist.
Mich interessiert nicht nur, ob eine Aktie steigt.
Mich interessiert, wie sie steigt, wie sie sich im Vergleich zu anderen Aktien entwickelt und ob sie die Kriterien meines Systems erfüllt.
Denn mein Anlageuniversum ist groß. Jeden Tag gibt es Aktien, die steigen. Manche steigen sogar sehr stark.
Aber mein Kapital ist begrenzt.
Ich kann nicht jede starke Aktie kaufen.
Also muss ich entscheiden.
Diese Entscheidung möchte ich möglichst wenig von meinem persönlichen Bauchgefühl abhängig machen.
Jetzt Newsletter abonnieren & keinen Blogbeitrag verpassen
Nach der Anmeldung erhältst du eine Bestätigungs-E-Mail.
Bitte bestätige deine Anmeldung.
Ein Kursanstieg ist noch kein Kaufsignal
Stellen wir uns vor, eine Aktie steigt innerhalb weniger Tage um 15 Prozent.
Viele Anleger würden jetzt aufmerksam werden.
- Vielleicht kommen positive Nachrichten.
- Vielleicht veröffentlicht das Unternehmen gute Zahlen.
- Vielleicht steigt plötzlich das Handelsvolumen.
- Vielleicht schreiben die Medien über die Aktie.
All das kann interessant sein.
Für mein System ist aber zunächst eine andere Frage entscheidend:
Wie sieht diese Aktie im Vergleich zu den anderen Aktien aus?
- Vielleicht gibt es gleichzeitig 30 andere Aktien, die ebenfalls stark gestiegen sind.
- Vielleicht zeigen davon zehn Aktien über mehrere Zeiträume eine noch bessere relative Stärke.
Dann ist die Aktie mit den 15 Prozent Kursgewinn möglicherweise gar nicht so besonders, wie es auf den ersten Blick aussieht.
Genau deshalb reicht mir ein einzelner Kursanstieg nicht.
Vom Ranking zur Kaufentscheidung
Im letzten Artikel habe ich beschrieben, warum Relative Stärke und Ranking für meinen Ansatz so wichtig sind. (zum Artikel)
Jetzt gehen wir einen Schritt weiter.
Ein Ranking beantwortet zunächst die Frage:
Welche Aktien zeigen aktuell Stärke?
Für eine tatsächliche Kaufentscheidung brauche ich aber zusätzliche Kriterien.
Denn eine Aktie kann im Ranking weit oben stehen und trotzdem nicht automatisch gekauft werden.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Mein System arbeitet deshalb nicht nach dem einfachen Prinzip:
„Je höher das Ranking, desto besser – also kaufen.“
Vielmehr entsteht aus mehreren Faktoren ein Gesamtbild.
Dazu gehören beispielsweise:
- die relative Stärke einer Aktie,
- die Entwicklung über verschiedene Zeiträume,
- die Trendqualität,
- die Position innerhalb des Anlageuniversums,
- die aktuelle Dynamik,
- und die Frage, ob die Aktie die definierten Kriterien meines Systems erfüllt.
Erst wenn diese Bedingungen zusammenpassen, wird aus einer interessanten Aktie eine mögliche Depotposition.
Ich kaufe nicht die Aktie – ich kaufe ein Signal
Das ist vielleicht die wichtigste Aussage dieses Artikels.
Wenn ich eine Aktie kaufe, kaufe ich nicht einfach ein Unternehmen, von dem ich persönlich überzeugt bin.
Ich kaufe ein Signal meines Systems.
Das bedeutet auch:
- Ich muss nicht wissen, ob das Unternehmen in fünf Jahren noch Marktführer sein wird.
- Ich muss nicht die komplette Unternehmensgeschichte kennen.
- Ich muss auch nicht vorhersagen, welchen Gewinn das Unternehmen im kommenden Jahr erzielen wird.
Für meinen Ansatz ist zunächst entscheidend, was der Markt aktuell zeigt.
Wenn Kursentwicklung, Momentum, relative Stärke und Ranking ein entsprechendes Bild ergeben, kann daraus ein Kaufsignal entstehen.
Das macht meine Entscheidungen nicht automatisch richtig.
Aber sie werden nachvollziehbar.
Und das ist mir sehr wichtig.
Warum ich nicht auf den perfekten Einstieg warte
Ein weiterer Punkt unterscheidet meinen Ansatz von vielen klassischen Anlagestrategien.
Ich möchte nicht den perfekten Einstieg erwischen.
Den gibt es ohnehin erst im Rückblick.
Wenn eine Aktie bei 50 Euro steht, kann niemand sicher wissen, ob 50 Euro der ideale Kaufkurs sind.
- Vielleicht fällt sie zunächst auf 45 Euro.
- Vielleicht steigt sie direkt auf 60 Euro.
- Vielleicht bewegt sie sich drei Monate seitwärts.
Eine exakte Prognose ist für mich deshalb nicht der entscheidende Punkt.
Viel wichtiger ist:
Zeigt die Aktie aktuell die Eigenschaften, die mein System sucht?
Wenn ja, kann ein Einstieg sinnvoll sein.
Wenn nein, kann ich warten.
Und manchmal bedeutet das auch, eine Aktie nicht zu kaufen, obwohl sie bereits deutlich gestiegen ist.
Stärke allein reicht nicht
Das ist ein Punkt, der beim Thema Momentum häufig übersehen wird.
Momentum Investing bedeutet für mich nicht:
„Kaufe einfach alles, was stark gestiegen ist.“
Das wäre viel zu einfach.
Ein Kursanstieg kann verschiedene Ursachen haben.
- Er kann Teil eines stabilen Trends sein.
- Er kann aber auch eine kurzfristige Überreaktion darstellen.
Deshalb interessiert mich nicht nur die Geschwindigkeit einer Bewegung.
Ich möchte wissen, ob sich daraus ein belastbares Muster ergibt.
Eine Aktie, die über längere Zeiträume eine hohe relative Stärke zeigt, ist für mein System interessanter als eine Aktie, die lediglich einen einzelnen spektakulären Handelstag hatte.
Nicht der größte Sprung interessiert mich – sondern die Qualität der Stärke.
Werbung*
Warum mehrere Zeiträume wichtig sind
Eine Aktie kann kurzfristig sehr stark sein und langfristig trotzdem schwach.
Genau deshalb ist die Betrachtung verschiedener Zeiträume so wichtig.
Nehmen wir zwei Aktien.
- Aktie A ist in den vergangenen fünf Tagen sehr stark gestiegen, hat aber über mehrere Monate kaum Fortschritte gemacht.
- Aktie B entwickelt sich dagegen seit Monaten kontinuierlich besser als der Markt und zeigt auch kurzfristig weitere Stärke.
Welche Situation interessanter ist, entscheidet nicht mein Bauchgefühl.
Mein System kann solche Entwicklungen anhand definierter Kriterien vergleichen.
Damit wird eine kurzfristige Bewegung in einen größeren Zusammenhang gestellt.
Und genau das reduziert für mich die Gefahr, einer einzelnen Börsennachricht oder einem kurzfristigen Kurssprung hinterherzulaufen.
Der Markt muss die Aktie bestätigen
Ich habe nach 30 Jahren Börse eine einfache Grundhaltung entwickelt:
Eine Investmentidee ist zunächst nur eine Idee. Erst der Markt macht daraus ein Signal.
- Ich kann eine Aktie interessant finden.
- Ich kann das Geschäftsmodell mögen.
- Ich kann glauben, dass der Sektor vor einer guten Entwicklung steht.
Aber wenn die Aktie selbst keine Stärke zeigt, hilft mir das zunächst wenig.
Der Markt muss meine Einschätzung bestätigen.
Das bedeutet nicht, dass der Markt immer recht hat.
Aber mein Kapital soll nicht auf einer persönlichen Meinung beruhen, die der Markt offensichtlich nicht bestätigt.
Deshalb ist die Kursentwicklung für meinen Ansatz so wichtig.
Wann wird aus einer Beobachtung eine Position?
Zwischen einer interessanten Aktie und einer gekauften Aktie gibt es für mich einen entscheidenden Unterschied.
Eine Aktie kann interessant sein, ohne gekauft zu werden.
- Vielleicht steht sie auf meiner Beobachtungsliste.
- Vielleicht verbessert sich ihr Ranking.
- Vielleicht beginnt ihr Trend gerade zu drehen.
- Vielleicht fehlen aber noch bestimmte Voraussetzungen.
Dann warte ich.
Das ist ein wichtiger Bestandteil eines regelbasierten Ansatzes.
Ich muss nicht investieren, nur weil eine Aktie interessant aussieht.
Nicht jede Chance muss genutzt werden.
Das ist gerade an der Börse wichtig, weil es jeden Tag neue Möglichkeiten gibt.
Wenn mein System eine Aktie heute noch nicht als kaufwürdig einstuft, kann sie morgen oder nächste Woche interessant werden.
Und wenn nicht, gibt es genügend andere Aktien.
Warum Geduld Teil der Strategie ist
Regelbasiertes Investieren wird häufig mit ständiger Aktivität verwechselt.
Das Gegenteil kann der Fall sein.
Manchmal ist die beste Entscheidung schlicht:
Nichts tun.
Wenn keine Aktie die definierten Kriterien erfüllt, gibt es keinen Grund, zwanghaft eine Position aufzubauen.
Das ist einer der großen Unterschiede zwischen einem systematischen Prozess und dem täglichen Börsenhandel aus dem Bauch heraus.
Ich brauche nicht jeden Tag eine neue Aktie.
Ich brauche nur dann eine neue Position, wenn die Daten dafür sprechen.
Was passiert, wenn mehrere Aktien gleichzeitig stark sind?
Das ist eine interessante Situation.
Denn manchmal liefert der Markt nicht nur eine attraktive Aktie, sondern mehrere.
Dann beginnt der eigentliche Auswahlprozess.
Angenommen, zehn Aktien erfüllen grundsätzlich meine Kriterien.
Mein Depot bietet aber nur Platz für fünf neue Positionen.
Dann muss ich weiter differenzieren.
- Welche Aktien stehen im Ranking weiter oben?
- Welche zeigen die stärkere relative Entwicklung?
- Welche weisen die bessere Trendqualität auf?
- Welche erfüllen meine weiteren Kriterien am überzeugendsten?
Damit wird aus einer Liste interessanter Aktien eine konkrete Auswahl.
Und genau hier zeigt sich der Wert eines regelbasierten Systems.
Ohne klare Regeln würde ich wahrscheinlich anfangen, Geschichten zu erzählen:
- „Diese Aktie kenne ich besonders gut.“
- „Dieses Unternehmen finde ich langfristig interessant.“
- „Bei dieser Aktie gefällt mir das Management.“
- „Diese Aktie ist gerade etwas günstiger.“
Das kann alles stimmen.
Aber es hat mit einem konsequenten Auswahlprozess wenig zu tun.
Werbung*
Das System nimmt mir nicht die Entscheidung ab
Ein häufiges Missverständnis bei quantitativen Strategien ist, dass ein Computer oder ein Ranking automatisch entscheidet, was gekauft wird.
So sehe ich das nicht.
Ein System ist für mich kein Ersatz für Verantwortung.
Es ist ein Werkzeug zur Entscheidungsfindung.
- Ich definiere die Regeln.
- Ich definiere das Anlageuniversum.
- Ich definiere die Kriterien.
- Und ich bestimme, wie mit den Signalen umgegangen wird.
Das System hilft mir anschließend dabei, diese Regeln konsequent anzuwenden.
Genau darin liegt für mich der große Vorteil.
Ich muss nicht jeden Tag neu überlegen, welche Kriterien heute gelten.
Was passiert mit einer Aktie, die nach dem Kauf schwächer wird?
Hier zeigt sich, ob ein System tatsächlich konsequent ist.
Denn ein Kaufsignal ist nur die eine Seite.
Die andere Seite ist die Verkaufsentscheidung.
- Eine Aktie kann nach dem Kauf zunächst steigen.
- Sie kann aber auch an relativer Stärke verlieren.
- Vielleicht fällt sie im Ranking zurück.
- Vielleicht verschlechtert sich der Trend.
- Vielleicht wird eine andere Aktie deutlich stärker.
Dann stellt sich die entscheidende Frage:
Was mache ich jetzt?
Für mich lautet die Antwort nicht:
Ich habe sie doch gerade erst gekauft.
Der Kaufkurs spielt für die zukünftige Entwicklung keine Rolle.
Auch die persönliche Überzeugung spielt keine entscheidende Rolle.
Wenn die Kriterien für einen Verbleib im Depot nicht mehr erfüllt sind, muss eine Position überprüft und gegebenenfalls verkauft werden.
Genau darüber habe ich bereits in „Warum Anleger Verluste viel zu spät akzeptieren“ geschrieben.
Ein regelbasiertes System funktioniert nur dann konsequent, wenn die Verkaufsseite genauso ernst genommen wird wie die Kaufseite.
Der Kauf ist nur der Anfang
Das ist ein Punkt, den viele Anleger unterschätzen.
Die Frage „Welche Aktie soll ich kaufen?“ ist eigentlich nur ein Teil des Problems.
Viel wichtiger ist der gesamte Lebenszyklus einer Position:
Auswahl → Kauf → Beobachtung → Halten → Neubewertung → Verkauf oder weitere Haltung
Meine Entscheidung endet deshalb nicht mit dem Kauf.
Im Gegenteil.
Ab dem Kauf beginnt die Beobachtung erst richtig.
Die Aktie muss ihre Position im System bestätigen.
Solange sie stark bleibt und die Kriterien erfüllt, gibt es keinen Grund, unnötig einzugreifen.
Wenn sich das Bild verändert, muss ich reagieren.
Gewinner dürfen wachsen
Das führt zu einem weiteren wichtigen Punkt meines Ansatzes.
Ich möchte nicht automatisch eine Aktie verkaufen, nur weil sie bereits stark gestiegen ist.
Ein großer Gewinn ist für mich kein Verkaufssignal.
Wenn eine Aktie weiterhin stark ist, kann sie weiter im Depot bleiben.
Das ist ein fundamentaler Unterschied zu einem Ansatz, der Gewinne regelmäßig frühzeitig mitnimmt.
Ich möchte nicht unbedingt die gesamte Bewegung erwischen.
Aber ich möchte starken Trends die Möglichkeit geben, sich zu entwickeln.
Deshalb lautet eine wichtige Grundidee meines Systems:
Solange die Stärke vorhanden ist, muss ich einen Gewinner nicht künstlich begrenzen.
Erst wenn sich das Bild verändert, wird eine neue Entscheidung notwendig.
Genau hier entsteht der Unterschied zwischen Strategie und Meinung
Eine Meinung lautet:
„Ich glaube, dass diese Aktie weiter steigt.“
Eine Strategie lautet:
„Solange diese definierten Bedingungen erfüllt sind, bleibt die Aktie investiert.“
Das klingt ähnlich.
Ist aber etwas völlig anderes.
Bei einer Meinung muss ich meine Einschätzung regelmäßig bestätigen.
Bei einer Strategie überprüfe ich die Bedingungen.
Das macht Entscheidungen wesentlich nüchterner.
Genau diese Nüchternheit ist einer der Gründe, warum ich nach 30 Jahren Börse immer stärker auf einen regelbasierten Ansatz setze.
Wie daraus meine vier Wikifolios entstehen
Diese Logik bildet auch eine wichtige Grundlage für meine vier Wikifolios:
Die Anlageuniversen und Schwerpunkte unterscheiden sich.
Aber die zentrale Frage bleibt:
Welche Aktien erfüllen aktuell die Kriterien meines jeweiligen Systems?
Dadurch entstehen nicht vier vollkommen unterschiedliche Investmentphilosophien, sondern vier unterschiedliche Anwendungen eines systematischen Grundgedankens.
Das macht den Prozess für mich auch nachvollziehbarer.
Ich muss nicht für jedes Wikifolio täglich eine neue Geschichte erfinden.
Ich kann einen strukturierten Prozess anwenden und die Besonderheiten des jeweiligen Anlageuniversums berücksichtigen.
Warum ich keine perfekte Trefferquote brauche
Kein System funktioniert bei jeder Aktie.
Das ist eine wichtige Realität.
- Es wird Aktien geben, die gekauft werden und anschließend fallen.
- Es wird Aktien geben, die verkauft werden und danach weiter steigen.
- Es wird Aktien geben, die das System gar nicht kauft, obwohl sie anschließend enorme Gewinne erzielen.
Das lässt sich nicht vermeiden.
Aber darum geht es auch nicht.
Mein Ziel ist nicht, jede Bewegung mitzunehmen.
Mein Ziel ist ein konsistenter Prozess, der über viele Entscheidungen hinweg funktioniert.
Dafür brauche ich keine perfekte Trefferquote.
Ich brauche Regeln, die mir helfen, Gewinne laufen zu lassen, Schwäche zu erkennen und mein Kapital immer wieder dort einzusetzen, wo mein System Stärke sieht.
Was „stark genug“ für mich bedeutet
Damit kommen wir zurück zur Ausgangsfrage:
Wann ist eine Aktie für mein System stark genug für einen Kauf?
- Nicht dann, wenn sie einfach nur steigt.
- Nicht dann, wenn sie gerade in den Medien ist.
- Nicht dann, wenn sie 30 Prozent unter ihrem bisherigen Hoch notiert.
- Nicht dann, wenn ich persönlich davon überzeugt bin.
Sie ist dann interessant, wenn sie innerhalb meines definierten Anlageuniversums die Kriterien meines Systems erfüllt.
Dazu gehören für mich insbesondere:
- Momentum
- relative Stärke
- Trendqualität
- Ranking
- definierte Auswahlregeln
- und ein klares Risikomanagement
Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren macht aus einer Aktie einen möglichen Kandidaten für mein Depot.
Mein Fazit
Nach 30 Jahren Börse habe ich für mich eine wichtige Erkenntnis gewonnen:
- Ich muss nicht die nächste große Aktie entdecken.
- Ich muss auch nicht wissen, welcher Titel in sechs Monaten ganz oben steht.
Viel wichtiger ist es, einen Prozess zu haben, der mir heute zeigt, welche Aktien die gewünschten Eigenschaften besitzen.
Eine Aktie muss nicht perfekt sein.
Sie muss nicht billig sein.
Sie muss nicht meine Lieblingsaktie sein.
Sie muss für mein System stark genug sein.
Und wenn sie diese Stärke später verliert, muss ich bereit sein, meine Entscheidung zu ändern.
Genau darin liegt für mich der Kern eines regelbasierten Investmentansatzes:
Nicht die eigene Meinung bestimmt, welche Aktie im Depot bleibt. Die Daten bestimmen, wie lange sie dort bleibt.
Das ist der Unterschied zwischen einer Aktienidee und einem echten Investmentprozess.
Und genau diesen Prozess möchte ich mit meinen vier Wikifolios konsequent umsetzen.
Werbung*
Buchempfehlung
Oliver Baron - Clever investieren mit Trendfolge-Strategien und dem Momentum-Effekt
Dieses Buch passt sehr gut zu meinem regelbasierten Investmentansatz, weil es zwei zentrale Elemente miteinander verbindet: Trendfolge und Momentum.
Die Grundidee ist dabei auch für meine eigene Aktienauswahl interessant: Nicht die vermeintlich billigste Aktie ist automatisch die attraktivste.
Entscheidend ist vielmehr, welche Aktien aktuell Stärke zeigen und einen intakten Trend aufweisen.
Genau darum geht es auch in meinem System. Eine Aktie kommt nicht ins Depot, weil ich persönlich von ihr überzeugt bin.
Sie muss sich im Vergleich zu anderen Aktien behaupten und die definierten Kriterien meines Rankings erfüllen.
Besonders interessant finde ich deshalb den systematischen Blick auf Momentum und Trendfolge.
Denn wer nach klaren Regeln investiert, muss nicht ständig überlegen, welche Aktie ihm gerade gefällt.
Das System liefert Signale – und diese Signale müssen anschließend konsequent umgesetzt werden.
Für Anleger, die sich intensiver mit Momentum, Trendfolge und regelbasierten Anlagestrategien beschäftigen möchten, ist das Buch eine passende Ergänzung zu diesem Artikel.

Hier kannst du das Buch direkt bei Amazon bestellen: 👉 "Clever investieren mit Trendfolge-Strategien und dem Momentum-Effekt auf Amazon ansehen*
(*Hinweis: Bei dem Link zu Amazon handelt es sich um einen Affiliate-Link.
Wenn Du das Buch über diesen Link kaufst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich ändert sich am Preis selbstverständlich überhaupt nichts. Vielen Dank für deine Unterstützung!)
Du hast Fragen?
Schreib mir gerne eine Nachricht
Demnächst mehr hier in meinem Blog
Abonniere meinen Newsletter und verpasse keinen neuen Blog-Beitrag!
*Affiliate-Link/Werbung
Bei den mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links handelt es sich um Werbe- oder Affiliate-Links. Wenn du dich über diesen Link anmeldet oder ein Angebot nutzt, erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine Kosten. Damit unterstützt du meinen Blog und meine Arbeit. Vielen Dank für deine Unterstützung!
Risikohinweis
Die Inhalte dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, Handlungsempfehlung, Anlagevermittlung, noch ein öffentliches Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder zum Verkauf von Wertpapieren dar. Vielmehr dient die Präsentation der Inhalte ausschließlich der Information und Veranschaulichung. Die Inhalte stammen aus Quellen, die ich nach bestem Wissen und Gewissen für verlässlich halte. Finanzinstrumente wie Aktien, ETFs, Investmentfonds, Anleihen, Optionen & Futures sowie sonstige derivativen Produkte wie Hebelzertifikate und CFDs unterliegen erheblichen Risiken. Eine individuelle, professionelle Anlageberatung wie auch eine eigene Recherche, können durch die Inhalte der Seite nicht ersetzt werden Historische Ergebnisse der Analysen stellen in keinster Weise eine Garantie oder Indikation für zukünftige Entwicklungen dar.
Die Inhalte stellen auch keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, sollten Sie ggf. einen fachkundigen Anlage-, Steuer- oder Rechtsberater konsultieren.



